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Passanten gehen am Samstag in Heidenheim an einer Filiale 

der Sparkasse vorbei, in deren Schaufenster ein Fahndungsplakat der 

Polizei hängt. Am Donnerstag wurde von einem Spaziergänger 

mit Hund die Leiche der entführten Maria Bögerl gefunden.
Passanten gehen am Samstag in Heidenheim an einer Filiale der Sparkasse vorbei, in deren Schaufenster ein Fahndungsplakat der Polizei hängt. Am Donnerstag wurde von einem Spaziergänger mit Hund die Leiche der entführten Maria Bögerl gefunden. © dpa
08.06.2010

Bögerl: Wollte Lösegeld nicht selbst besorgen

STUTTGART. Im Fall der entführten und ermordeten Bankiersfrau Maria Bögerl herrscht laut „Stuttgarter Nachrichten“ Unklarheit hinsichtlich des Lösegeldes. Der Witwer widersprach nach Angaben des Blattes Informationen aus Ermittlerkreisen, er habe am Entführungstag seiner Frau darauf Wert gelegt, das geforderte Lösegeld von 300 000 Euro selbst bereitzustellen.

Bögerl bestätigte zugleich, dass es eine zeitliche Verzögerung bei der Bereitstellung des Lösegelds gegeben habe. Gründe dafür wollte er nicht nennen.