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Aufgrund der Spekulationen, Alexander Bonde habe eine Affäre mit Kerstin Lamparter, verkündete er am Montagmorgen, dass er künftig für kein Ministeramt mehr zur Verfügung stehe. © dpa/Dietz
02.05.2016

Bonde will nach Gerüchten um Liebes-Affäre kein Ministeramt mehr

Stuttgart. Der bisherige baden-württembergische Minister für den Ländlichen Raum, Alexander Bonde (Grüne), will nach Gerüchten über eine außereheliche Liebesaffäre kein Ministeramt mehr. Als Grund nannte er am Montag bei «Facebook» öffentliche Spekulationen über sein Privatleben. Vergangene Woche hatte eine Grünen-Politikerin erklärt, dass sie über längere Zeit eine Affäre mit Bonde gehabt habe.

Bonde schrieb nun: «Die öffentlichen Spekulationen und Gerüchte über unser Privatleben nehmen für meine Familie, meine Kinder, meine Frau und mich ein unerträgliches Maß an.» Er habe deshalb mit seiner Frau entschieden, dass er kein Ministeramt annehmen wolle. Das habe er Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) mitgeteilt. «Wir hoffen, dass mit diesem Rückzug endlich unsere Privatsphäre in der Öffentlichkeit wieder geachtet und gewahrt wird.»

Am Sonntag hatten sich Grüne und CDU auf die Ressortverteilung für die neue grün-schwarze Regierung geeinigt. Demnach geht das Ministerium für Ländlichen Raum an die CDU. Bonde wäre theoretisch noch als Finanzminister infrage gekommen. Der Grünen-Politiker schrieb in dem sozialen Netzwerk aber, dass er bereit sei, unterhalb der Ministerebene weiter Verantwortung für das Land zu übernehmen.

Auf Facebook verkündete Bonde folgendes: