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Total verraucht: Ein Brand in einem Modegeschäft in Bruchsal hinterließ einen Schaden im sechsstelligen Bereich.
Total verraucht: Ein Brand in einem Modegeschäft in Bruchsal hinterließ einen Schaden im sechsstelligen Bereich. © Tibor Czemmel/Feuerwehr Bruchsal
11.12.2014

Brand in Bruchsaler Modegeschäft: geschätzte 230.000 Euro Schaden

Bruchsal. Schreck zur Frühstückszeit: Am Donnerstagmorgen um 6.43 Uhr wurde die Bruchsaler Feuerwehr zu einem Brand in einem Modegeschäft an der Friedrichstraße gerufen. Infolge der im Treppenhaus entstandenen Rauchentwicklung mussten die Bewohner angrenzender Wohnungen das Gebäude verlassen. Der Gesamtschaden dürfte im sechsstelligen Bereich liegen.

Ein Passant bemerkte durch das Schaufenster Rauch und einen Feuerschein im Ladengeschäft. Sofort alarmierte er über den Notruf die Feuerwehr. Diese war noch teilweise von einem vorhergehenden Alarm im Krankenhaus Bruchsal im Feuerwehrhaus um die Ecke und konnte so sehr schnell anrücken. Der erste Angriffstrupp musste sich über die Glasscheibe der Eingangstür Zugang zum stark verrauchten Verkaufsraum verschaffen. Schnell wurde der Brandherd an der Kasse gefunden und abgelöscht.

Der Brand beschränkte sich glücklicherweise nur auf die Kassentheke, jedoch wurde der Inhalt des gesamten Ladengeschäfts durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen. Über dem Ladengeschäft befinden sich Wohnungen, aus denen insgesamt 13 Bewohner, darunter ein Rollstuhlfahrer, von der Feuerwehr zur Sicherheit in der daneben gelegenen Bäckerei untergebracht wurden. Der Verkaufsraum und das Treppenhaus zu den Wohnungen musste ausgiebig belüftet werden. Nachdem das Gebäude rauchfrei war, konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück.

Nach ersten Schätzungen der Polizei und des Ladenbesitzers beläuft sich der Schaden auf mindestens 230.000 Euro am Inventar und der Auslage. Eine Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Der Kriminaltechnische Dienst hat seine Arbeit bei den Aufräumungsarbeiten jedoch bereits begonnen. Von der Feuerwehr wurde mit einem Wassersauger ausgetretenes Wasser durch einen Schlauchplatzer während dem Erstangriff bei der Aufräumungsarbeiten aufgenommen. Durch die starke Rauchentwicklung wurden von der Feuerwehr insgesamt vier Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung und bei den Aufräumungsarbeiten eingesetzt.