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Die stille Todesgefahr durch Brandrauch sollen Rauchmelder bannen.  
Die stille Todesgefahr durch Brandrauch sollen Rauchmelder bannen.   © Ebener
11.03.2015

Brand in Wohnhaus: Rauchmelder rettet Menschenleben

Mannheim. Ein Feuer hat an einem Mehrfamilienhaus in Mannheim einen Schaden von rund 200.000 Euro angerichtet. Drei Bewohner wurden verletzt. Glück im Unglück: Ein Paar war am frühen Mittwochmorgen gegen 1.30 Uhr durch einen Brandmelder noch rechtzeitig aus dem Schlaf gerissen worden, wie die Polizei mitteilte.

Aus dem Wohnzimmer schlugen ihnen Flammen entgegen. Die 41-jährige Frau und der 44-jährige Mann atmeten Rauch ein, konnten sich aber in Sicherheit bringen. Ein weiterer Bewohner des Hauses zog sich ebenfalls eine Rauchvergiftung zu. Sie kamen alle vorsorglich in Kliniken. Alle übrigen Hausbewohner konnten sich ins Freie retten.

Die Feuerwehr hatte den Brand in der Nacht zum Mittwoch schnell unter Kontrolle. Trotzdem ist das Wohnhaus laut Polizei durch Feuerschäden nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner kamen bei Verwandten und Freunden unter. Die Brandursache war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.