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07.11.2016

Brandanschlag auf türkisch-islamischen Verein: Freispruch aus Mangel an Beweisen

Stuttgart. Im Prozess um einen Brandanschlag auf das Gebäude eines türkisch-islamischen Vereins in Stuttgart ist der Angeklagte freigesprochen worden. Die Kammer sei von der Tatbeteiligung des 21-Jährigen nicht überzeugt, sagte eine Sprecherin.

Der 21-Jährige soll der verbotenen Arbeiterpartei PKK nahestehen. Die Größe des Täters auf einem Video passe nicht, Zeugen seien von ihren ersten Aussagen abgerückt und andere hätten sich in Widersprüche verstrickt. Bei der Tat Ende 2015 hatten vier Unbekannte Brandsätze auf eine Bücherei geworfen. Neben einem Büro sind dort auch eine Moschee, eine Koranschule und eine Wohnung untergebracht.