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Eine große Fanbook-Gemeinde wollte Bud Spencer zum Namenspaten eines neuen Tunnels in Schwäbisch Gmünd machen. Der Stadtverwaltung war das jedoch zu heiß. Nun darf der Filmstar den Namen für ein Bad hergeben.
Eine große Fanbook-Gemeinde wollte Bud Spencer zum Namenspaten eines neuen Tunnels in Schwäbisch Gmünd machen. Der Stadtverwaltung war das jedoch zu heiß. Nun darf der Filmstar den Namen für ein Bad hergeben. © dpa
17.11.2011

Bud Spencer tauft Bad am 2. Dezember

Schwäbisch Gmünd. Mit dem Bud-Spencer-Tunnel ist es zwar nichts geworden - aber Schwäbisch Gmünd wird der Italowestern-Held so schnell trotzdem nicht vergessen. Am 2. Dezember kommt Bud Spencer in die Stadt, um mitten im Winter immerhin ein Freibad auf seinen Namen zu taufen. Und das wahrscheinlich so ganz ohne die witzigen, Generationen begeisternden Prügelorgien aus seinen vielen Kinofilmen.

Umfrage

Was sollte in Pforzheim nach Bud Spencer benannt werden?

Leopoldplatz 16%
Neues Rathaus 20%
Enzauenpark 8%
Wartbergbad 16%
Wer ist Bud Spencer? 18%
Ich stehe mehr auf Terence Hill 22%
Stimmen gesamt 238

Die Stadtverwaltung hatte im Internet über verschiedene Namensvorschläge für den Tunnel abstimmen lassen - und prompt entwickelte sich über das Soziale Netzwerk Facebook eine Kampagne: Zehntausende Menschen votierten am Ende für «Bud-Spencer-Tunnel». Doch dem Gemeinderat war dieses muntere Facebook-Treiben nicht geheuer. Die Politiker entschieden sich, das neue Bauwerk bieder und brav «Gmünder Einhorntunnel» zu nennen.

Um der protestierenden Facebook-Gemeinschaft ein wenig die Luft aus den Segeln zu nehmen, wird nun stattdessen das Freibad nach dem 82-jährigen Schauspieler benannt. Dafür gibt es auch tatsächlich eine Grundlage. In dem Bad hatte Spencer, bürgerlich Carlo Pedersoli, 1951 noch als Profischwimmer seine Bahnen gezogen. dpa