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Nur wenige Tage Freiheit waren einem Jungbullen im Raum Aalen vergönnt. Dann musste er von der Polizei erschossen werden, weil eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer bestand.
Nur wenige Tage Freiheit waren einem Jungbullen im Raum Aalen vergönnt. Dann musste er von der Polizei erschossen werden, weil eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer bestand. © dpa
30.04.2012

Bulle von Polizisten erschossen

Aalen. Die Kuh Yvonne hatte mehr Glück. Oder sie war einfach klüger. Wochenlang entwischte sie im bayerischen Landkreis Mühldorf einem Großaufgebot an Häschern und modernster Jagdtechnik. Ein ausgebrochener Jungbulle in der Nähe von Aalen konnte nur wenige Tage seine Freiheit genießen. Er beschäftigte den Eigentümer und die Polizei über eine Woche hinweg und musste schließlich, auch wegen der Nähe zur Autobahn, auf einer Wiese bei Simmisweiler erschossen werden.

Der Jungbulle war acht Tage zuvor von einem Hof entlaufen und seither mehrfach gesichtet und gesucht worden. In den darauf folgenden Tagen wurde das Rind zwar mehrfach, auch auf einer Landesstraße gesichtet, konnte aber nicht eingefangen werden. Am vergangenen Samstag schließlich konnte das Tier von Anwohnern in eine umzäunte Weide getrieben werden.

Aber auch dem herbeigerufenen Tierhalter gelang es nicht, das freiheitsliebende Tier einzufangen, das vor ihm flüchtete und dabei sogar den Stacheldrahtzaun durchbrach. Erst am Sonntag wurde das Rind wieder gesehen. Allerdings musste die Polizei nochmals drei Stunden im angegebenen Bereich suchen, bis sie das Tier gegen 16 Uhr auf einer Wiese zwischen Waldhausen und Simmisweiler antraf. Da auch jetzt ein Einfangen nicht möglich war, wurde das Tier, um weitere Gefahren vor allem für Verkehrsteilnehmer auszuschließen, von der Polizei erschossen. pol