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23.05.2014

Bundespolizei zieht Bilanz einer großangelegten Kontrolle

Die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe, das Bundeskriminalamt, das Polizeipräsidium Karlsruhe wie auch das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) haben am Donnerstag zwischen 13:00 und 18:30 Uhr gemeinsame Kontrollen in Zügen, Bussen und Kraftfahrzeugen durchgeführt.

Der Schwerpunkt der zuständigkeitsübergreifenden Maßnahmen lag auf der Bekämpfung von Kraftfahrzeugdiebstählen und ausländerrechtlichen Verstößen sowie der Einhaltung der Verkehrssicherheit.

Am Busbahnhof hinter dem Karlsruher Hauptbahnhof, im Bereich des Karlsruher Messplatzes und des Güterbahnhofes, der Bundesautobahn A 5 zwischen Karlsruhe und Rastatt sowie in den zwischen Karlsruhe und Offenburg verkehrenden Zügen wurden insgesamt 410 Personen sowie 175 Fahrzeuge - davon 20 LKW und Busse - überprüft. Dabei waren 90 Beamtinnen und Beamte im Einsatz.

Der Fächer der festgestellten Delikte reicht von Zuwiderhandlungen gegen das Aufenthaltsgesetz, das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz bis hin zu Verstößen gegen die Straßenverkehrs- und die Straßenverkehrszulassungsordnung. Nachdenklich muss stimmen, dass allein in Karlsruhe über 20 Fahrzeuginsassen ertappt wurden, die sich nicht angegurtet hatten; zudem wurde ein Kind ohne jede Sicherung im Auto mitgenommen. Bei der gefährlichen Unsitte des Telefonierens am Steuer wurden allein hier 21 Autofahrer festgestellt.

Eine Person wurde aufgrund eines bestehenden Haftbefehls festgenommen, konnte jedoch nach Zahlung der ausstehenden Geldstrafe wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

Zudem wurden drei Lkw wegen Verstößen gegen die Ladungssicherheit beziehungsweise wegen technischer Mängel vorläufig aus dem Verkehr gezogen.