nach oben
© dpa
15.11.2010

CDU-Parteitag in Karlsruhe: Mappus lobt Merkel

KARLSRUHE. Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hat angesichts der massiven Proteste gegen Stuttgart 21 und den Atomkurs vor einer „Dagegen-Republik“ gewarnt. Deutschland dürfe nicht „von Verhinderern und Blockierern“ regiert werden, rief Mappus den rund 1000 Delegierten am Montag beim CDU-Parteitag in Karlsruhe zu.

Vor allem die Grünen profilierten sich derzeit nur mit Protest gegen Projekte von Schwarz-Gelb. Das politische Motto der CDU laute dagegen: „Wir machen nicht einfach, was ankommt, sondern worauf es ankommt.“ Mappus, der Ende März eine Landtagswahl zu bestehen hat, erntete stürmischen Beifall.

Der baden-württembergische CDU-Chef lobte die Verdienste von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Überwindung der Wirtschaftskrise. Es sei vor allem der CDU und Merkel zu verdanken, dass Deutschland wieder internationaler Wachstumsmotor sei. „Die CDU hat allen Grund, selbstbewusst zu sein.“ Mappus fügte hinzu: „Deutschland ist bei der CDU und auch bei unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel in besten Händen. Diese Botschaft muss auch von diesem Parteitag ausgehen.“

Er bedankte sich bei der CDU-Chefin, dass sie sich für das Bahnprojekt Stuttgart 21 stark macht. „Stuttgart 21 ist eine Jahrhundertchance. Wir stehen zu diesem Projekt.“ Derzeit spricht die Kanzlerin. Der Bericht von Merkel steht auf dem Parteitag in Karlsruhe zur Diskussion. PZ-news hält Sie darüber auf dem Laufenden. dpa/hub