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28.03.2011

CDU-Pressekonferenz: Mappus verrät seine Pläne nicht

BERLIN. Angekündigt hatte Ministerpräsident Stefan Mappus schon am Wahlabend, dass er die Verantwortung für das Wahldebakel der CDU in Baden-Württemberg übernehmen werde. Bekannt ist auch, dass er den CDU-Landesvorsitz abgibt. Doch von weiteren Konsequenzen oder gar einem Wechsel von der Landes- in die Bundespolitik wollte Mappus in der Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Ausgang der Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nichts sagen. Das werde heute Abend parteiintern in Stuttgart besprochen, so Mappus.

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"Das Wahlergebnis in Baden-Württemberg ist bitter für die CDU, auch für mich ganz persönlich", sagte Mappus vor den Fernsehkameras. Da lag er mit Merkel auf einer Linie, die zum Wahltag sagte: "Ein sehrschmerzlicher Tag für die CDU in Baden-Württemberg." Diese Aussagen fielen bereits am Sonntag. Wer gehofft hatte, schon Neues mit Blick auf die Zukunft des Landes Baden-Württemberg und die Zukunft der CDU im Südwesten zu erfahren, wurde enttäuscht.

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"Jetzt geht es darum, inhaltlich wie personell einen Neubeginn hinzubekommen", sagte Mappus. Das war es dann auch schon, denn der noch amtierende Ministerpräsident ließ nicht durchblicken, wie er sich seine politische Zukunft vorstellt. Ein Rückzug aus Spitzenpositionen in der baden-württembergischen CDU ist denkbar und wohl auch wahrscheinlich. Eine Aufgabe seines Mandats - Mappus hat ganz klar das Direktmandat im Wahlkreis 42 Pforzheim gewonnen - ist im Augenblick aber nicht zu erkennen.

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Und Mappus in Berlin? Etwa mit einem Ministerposten? Denkbar wäre so eine Lösung. Angesprochen wurde sie weder von Mappus noch Merkel. tok

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