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Muslime gehören zu Deutschland. So sieht es CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf, der sich damit auch gegen die AfD abgrenzen will.
Muslime gehören zu Deutschland. So sieht es CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf, der sich damit auch gegen die AfD abgrenzen will. © dpa
26.10.2015

CDU-Spitzenkandidat Wolf: Muslime gehören zu Deutschland

Die Südwest-CDU ist seit 2011 in der Opposition - plant aber schon mal ihr Regierungsprogramm für die Zeit nach der Landtagswahl. Einen Monat vor dem entscheidenden Landesparteitag veröffentlicht die Partei-Spitze ihre Vorstellungen. Und Spitzenkandidat Guido Wolf macht eine mutige Aussage.

Für Wolf gehören Muslime zu Deutschland. Eine Diskussion, ob der Islam zu Deutschland gehöre, gehe in die falsche Richtung, sagte er am Montag in Stuttgart. «Wir müssen uns an den Menschen orientieren.» Es gebe eine Vielzahl gelungener Integrationsbeispiele, bei denen Muslime Gesellschaft und Arbeitswelt bereicherten. Allerdings müssten alle, die nach Deutschland kommen, unabhängig von ihrem Glauben sich an die hiesige Werte- und Rechtsordnung halten.

Mit seiner Haltung grenzt der CDU-Spitzenkandidat sich auch von der Alternative für Deutschland (AfD) ab, die in ihrem Landtagswahlprogramm schreibt: «Der Islam gehört nicht zu Deutschland.» Einer Kooperation mit der rechtskonservativen Partei hatte Wolf schon eine Absage erteilt.

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