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Vier tote Katzen (Symbolbild) - ein Muttertier und drei Junge - fanden Polizisten in der Wohnung eines Mannes, der auf dem Balkon Cannabispflanzen züchtete. 
Vier tote Katzen (Symbolbild) - ein Muttertier und drei Junge - fanden Polizisten in der Wohnung eines Mannes, der auf dem Balkon Cannabispflanzen züchtete.  © Symbolbild: dpa
22.07.2015

Cannabispflanzen gesucht, vier tote Katzen in Wohnung gefunden

Leonberg. Eine entsetzliche Entdeckung mussten Leonberger Polizeibeamte machen, als sie am Dienstag um 12.45 Uhr ins Leonberger Wohngebiet Ramtel gerufen wurden. Auf dem Balkon eines 53-Jährigen waren mehrere Cannabispflanzen gesehen worden. Als die Polizisten sich in der Wohnung umsahen, fanden sie unter anderem vier tote Katzen und einen eingesperrten kleinen Hund.

Mit richterlichem Beschluss standen die Polizisten vor der Tür des Mannes. Da er nicht öffnete, mussten sie sich schließlich mit Gewalt Zutritt verschaffen. Neben den illegalen Balkonpflanzen stießen sie bei der Durchsuchung der Wohnung auf massenweise Müll, vier tote Katzen und einen kleinen Yorkshire Terrier, der in einem Zimmer eingesperrt war. Bei den Katzen handelte es sich um ein Muttertier und drei Babys, die vermutlich seit bereits einem Tag tot waren.

Die Beamten stellten nun nicht nur die Cannabispflanzen sicher, sondern nahmen auch den Hund sowie die toten Tiere mit. Der Yorkshire Terrier kam am Dienstag in ein Tierheim, er soll in guter Verfassung sein. Woran die Katzen starben, war zunächst unklar.

Der 53-Jährige muss jetzt mit Anzeigen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittel- und Tierschutzgesetz rechnen. Die Ermittlungen dauern an.