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22.07.2015

DAS FEST 2015 in Zahlen

Die ganze Region freut sich auf DAS FEST in Karlsruhe. Los gehts an diesem Wochenende. Aber so ein Riesen-Evenrt zu organsieren ist ein großer Aufwand. Die PZ präsentiert die interessantesten Zahlen

Aufbau und Infrastruktur
10 Organisations- und Bereichsleiter verwandeln das 24 ha-Areal innerhalb
von vier Wochen in eine grüne Festivallandschaft.
- Unterstützt werden sie von 60 Helfern, zahlreichen Lieferanten und Sponsoren.
- 10 Radlader und Geländestapler unterstützen die Organisatoren beim
Transport von Schwerlasten.
- 5 km Bauzaun, 17 km Stromkabel und 5 km Wasserleitungen müssen verlegt
werden.
- 4 km Lichtschläuche und 500 Strahler illuminieren Plätze und Wege bei Dunkelheit.
- Die Stromgesamtleistung beträgt 3.000 A, mit einer Gesamtleistung von über
25.000 kWh. 17 Verteilerkästen müssen auf dem Gelände angeschlossen
werden.
- 400 Sicherheitsmitarbeiter erhielten auch in diesem Jahr ein spezielles
Kommunikations- und Verhaltenstraining und fördern damit den einzigartigen
Charme von DAS FEST.
- Allein die Sicherheitskräfte leisten rund 20.000 Arbeitsstunden während des
FEST-Wochenendes.
- Für Organisation, Sicherheit und Medien werden getrennte Netzwerke
aufgebaut.
- Rund 12.000 Getränkekisten, 800 hl Bier müssen als Erstbestand über das
FEST-Wochenende an den einzelnen Getränkeständen verteilt werden.
- Auf 194 laufenden Metern Verkaufsfläche werden Getränke und Essen bei
DAS FEST verkauft Insgesamt sind das 47 Essensstände und 23
Getränkestände.
- 46 Kühleinheiten sorgen dafür, dass die Getränke immer schön kühl sind.

Einlass-Technik
- Alle elektronischen Scanner zum Einlesen der codierten Tickets sind mit
einem Zentralrechner vernetzt.
- Sämtliche Einlass-Stationen sind mit einem Zentralrechner verbunden, mit
dessen Hilfe in der Sicherheitszentrale von DAS FEST das
Besucheraufkommen ohne Zeitverzögerung verfolgt werden kann.
- Bei einem Netzausfall steht ein Backup-System zur Verfügung.
- Über 2,5 km Kupfer-Datenleitungen wurden über den gesamten Hügelbereich
verlegt.
- Insgesamt 6 Servicestationen werden zur Lösung von Problemfällen (bei
geknickten Tickets, o.ä.) eingerichtet.
- 15 zentrale Netzwerkkomponenten und 10 Serverkomponenten sorgen für
eine reibungslose Verbindung der Service-Stationen mit dem Zentralrechner.
Lasten und Gewichte
- 260 lfm Traversen werden zur Aufnahme der Technik (Ton/Licht/Video) in der Bühne verbaut.
- Die Gesamtlast der eingebauten Technik beträgt 18 to.
- Die Hauptbühne ist eine Towerbühne, die auf 8 Traversen-Towern ruht. Die
Bühne hat eine Gesamthöhe von 19 m, die lichte Höhe beträgt knapp 15 m,
die gesamte Bühnenkonstruktion hat eine Breite von über 35 m.
Die Bühne selbst hat ein Gesamtgewicht von über 100 t und wird mit
6 Aufliegern transportiert. Im Dach der Bühne können 35 t Dachlast für
Technik aufgehangen werden.
- Die Aufbauzeit (nur für die Hauptbühne) beträgt 3 Tage; die Abbaudauer
2 Tage. Die Bühne wird mit 20 Bühnen-Monteuren auf- und abgebaut.

Beleuchtung
- 150 automatisierte Bühnenscheinwerfer hängen im Bühnendach.
- die konventionelle Beleuchtung bringt eine Leistung von 150.000 W.
- die automatisierte Beleuchtung bringt eine Leistung von 140.000 W.
- ca. 6.000 Kanäle werden über ein Lichtpult angesteuert.
- die Ansteuerungssignale laufen über Analog-, Netzwerk- und Glasfaserkabel.
- Fünf 40 t-Sattelschlepper werden benötigt, um das Licht / Ton / Videomaterial
zu transportieren.

Tontechnik
- Für die Premium-Hersteller professioneller Beschallungstechnik hat sich
DAS FEST mittlerweile als willkommenes Testfeld für neue Technologien
etabliert. So kommen Prototypen und besonders innovative tontechnische
Lösungen zum Einsatz.
- Sogenannte Zylinderwellenstrahler bewirken einen geringen
Schallpegelverlust auf die Entfernung, und sorgen für eine gleichmäßige
Soundverteilung für alle Zuhörer auf dem Hügel.
- Im Jahr 2015 ist das Soundsystem mit 160 einzelnen Lautsprechern bestückt,
die von 120.000 W Gesamtleistung betrieben werden.
- Die Monitoranlage auf der Bühne verteilt sich auf 30 Lautsprecherboxen mit
45.000 W Gesamtleistung.
- Für das Klassik-Konzert am Sonntag werden 50 Mikrofone aufgestellt und
abgemischt. Zusätzlich werden ca. 2 km Kabel verlegt, vom analogen
Kupferkabel über Netzwerkleitungen bis hin zum Glasfaserkabel ist dabei alles vertreten.

Sicherheitsaspekte
- der Stromverbrauch wird permanent digital überwacht.
- bei Stromausfall steht ein Aggregat für die Notstromversorgung bereit.
- alle Stromkreise sind über LS- und RCD-Sicherungen abgesichert.
- alle 75 Elektrokettenzüge sind mit doppelter Bremse und doppelt
dimensioniertem Getriebe ausgestattet.

Videotechnik
- ein digitaler HD 16-Kanal Bildmischer kommt zum Einsatz.
- Drei Kameras vom Typ Sony DXC-D 55 Triax, zwei 2 Remote Kameras vom
Typ Sony BRC-330 und zwei Fingerkameras vom Typ Hitachi fangen das
Geschehen auf der Hauptbühne visuell ein.
- Sendeverzögerungen werden mittels Videodelay ausgeglichen, wodurch Bild
und Ton an allen LED-Screens mit gleich hoher Qualität erlebt werden
können.
- Über 10 Monitore (40’’) kann das Hauptbühnengeschehen auch im Artistsowie
in den VIP-Bereichen verfolgt werden.
- 6 Techniker kümmern sich während des gesamten Festivals um die komplette
Videotechnik und -regie (Bildmischer, Bildtechniker und Kameraleute).