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The BossHoss sind ein Top-Act bei DAS FEST in Karlsruhe. © Veranstalter
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27.04.2014

DAS FEST in Karlsruhe: Das sind die Festival-Acts für 2014

Karlsruhe. DAS FEST 2014 startet mit dem Beginn des Ticketvorverkaufs und mit der Bekanntgabe weiterer musikalischer Top-Acts bei einer Pressekonferenz in den Festival-Endspurt. Zum Auftakt geben auch in diesem Jahr vom 19. bis 24. Juli regionale Bands auf der Cafébühne in der stimmungsvollen FEST-Vorwoche den Takt an. Ohne Unterbrechung geht’s in der Günther-Klotz-Anlage vom 25. bis 27. Juli in die Vollen: ein Festival-Wochenende voller Spaß, Musik, Kultur und bester Laune steht an.

Tickets zum Preis von 5 Euro sind für den Zugang zum Hügelbereich (beinhaltet Areal vor der Hauptbühne) erforderlich. Solange der Vorrat reicht, können Tickets ab Dienstag, 29. April, bei der Pforzheimer Zeitung im PZ-Kunden-Center an der Poststraße 5 in Pforzheim gekauft werden. 

Bei der Pforzheimer Zeitung sind keine Tickets mehr erhältlich.

Bildergalerie: Programm für DAS FEST 2014 wird vorgestellt

Eigens zum 30-jährigen Jubiläum werden nur Künstler und Bands auf der Hauptbühne präsentiert, welche in ihrer aktuellen Besetzung noch nie im Programm bei DAS FEST vertreten waren. Zudem spielen sechs Bands exklusiv für den süddeutschen Raum nur bei DAS FEST in Karlsruhe: Frank Turner & The Sleeping Souls, Madsen, Wirtz, Jupiter Jones, The Computers, Russkaja und Patrice.

Bildergalerie: DAS FEST: Hauptbühne

Als Festival-Opener präsentiert DAS FEST das Karlsruher Quartett Stereodrama, die mit der kraftvollen Mischung aus Rock, peitschenden Riffs und tanzbaren Alternative-Klängen ein neues Genre für sich entwickelt halben: Alternative Dance Rock. Die Karlsruher Formation Fire On Dawson um den indischen Frontsänger Ankur Batra gilt als eine der meist beachteten Rock-Acts der europäischen Progressive-Szene.

Bildergalerie: DAS FEST: Feldbühne

Judith Holofernes, die Frontfrau der seit 2011 pausierenden Band Wir sind Helden, hat eine Soloplatte aufgenommen – unter dem Radar, aber mit Radau kehrt sie nun wieder auf die Bühnen zurück, so auch als Co-Headliner auf die Hauptbühne von DAS FEST. Mit Einflüssen von Groove-Punk der 80er-Jahre, Indie-Rock der 90er-Jahre, Country, Zydeco und Rock’n’Roll der 60erJahre liefert sie „Ein leichtes Schwert“ ab, ein gutgelauntes und ordentlich zerzaustes Solo-Debüt.

Zweiter Co-Headliner ist eine Indie-Rock-Band aus Prießeck, einem Ortsteil von Clenze im Wendland. Drei der fünf Gründungsmitglieder sind Brüder, so ist der Familienname gleichzeitig Name ihrer Band geworden: Madsen. Ihre Musik setzt sich aus Elementen des Rock, Punk und Pop zusammen. Die Texte werden von Sebastian Madsen fast ausschließlich auf Deutsch verfasst. In den deutschen Charts kletterte ihr aktuelles Album „Wo es beginnt“ auf Platz zwei, soweit nach oben wie nie zuvor. Nach fünf Alben und über 450 Auftritten gelten Madsen als eine von Deutschlands „Hardest Working Bands in Showbusiness“ und werden mit der neu gefundenen Energie auch den Karlsruher Hügel rocken.

Bildergalerie: DAS FEST: Cafébühne

Im vergangenen Herbst meldete sich der Freitags-Top-Act Patrice mit dem neuen Album „The Rising Of The Son“ eindrucksvoll auf den Bühnen zurück. Elegant mischt er jamaikanische Klänge mit Funk, Hip-Hop, Neo-Soul, R'n'B, Singer/Songwriter und Afrobeat und verleiht mit diesem Konglomerat seiner eigenen musikalischen Identität einen unverfälschten Ausdruck. Ein Soul-Rebel, der mit seinen Melodien und ehrlichen Texten immer den richtigen Ton zu treffen scheint. Patrice charismatischer Stimme gelingt es zu fesseln und zu besänftigen, Feuer zu sprühen und gleichzeitig den Regen heraufzubeschwören.

Aufgrund des großen Erfolges bei der Premiere im Vorjahr wird auch in diesem Jahr bei DAS FEST der Nightclub nach dem Top-Act am Freitag wie auch am Samstag präsentiert. Die Combo Russkaja aus Wien steht für das Gegenteil von Easy Listening. Russkajas Turbo-Polka lässt pure Energie durch den Körper strömen. Rhythmusgewitter, furiose Bläserattacken, Geigenstakkati und die ungehobelte Stimme von Bandgründer Georgij Makazaria versprühen die Lebensfreude des Ostens, welche auch die müdesten Festivalbesucher nochmals zu rhythmischen Freudentänzen animieren wird.

Als dynamische Opener am Samstag fungieren vier Musiker aus Gaggenau: Adoney. Mit ihrem erderschütternden Dinosaurier-Sound nehmen die Jury-Sieger des Karlsruher new.bands.festivals 2013 den Hügel im Sturm. Zweiter Act am Samstag ist Bender. Mit ultra-fettem Sound, heulenden Gitarrensoli, einer unverwechselbaren Stimme und unglaublich tighter Performance zelebrieren die vier Karlsruher ihre unverwechselbare Mischung aus Rock, Grunge und Blues.

The Computers stammen aus der mittelgroßen englischen Stadt Exeter und zäumen in klassischer Besetzung mit zwei Gitarren, Bass und Drums die Geschichte des Rock‘n‘Roll von hinten auf. Rock, Soul, Garage, Punk, Indie und Hardcore präsentieren die stilvoll angezogenen Mannen mit reichlich Pomade im Haar und mit jeder Menge ironischen R'n'R-Posen in typisch englisch-rotziger Manier. Daniel Wirtz ist Sänger der Alternative-Rockband Sub7even. 2007 kam er an den Punkt, an dem er sich in seiner deutschen Muttersprache ausdrücken wollte. Das war der Ursprung von Wirtz, einer deutschsprachigen Rockband, die den schonungslosen Seelenstriptease ihres Frontmanns vollzieht.

Co-Headliner am Samstag ist Frank Turner. Der 32-jährige Singer/Songwriter spielt Gitarre, schreibt eingängige Rocksongs, die er wahlweise mit der Energie des Punk heizt oder mit heimeligen vertrauten English-Folk-Zutaten schmückt. Er hat eine Band im Rücken, die sich „The Sleeping Souls“ nennt und alles andere als verschlafen wirkt. Wenn diese Band auf die Bühne kommt, explodiert sie förmlich. Am 27. Juli 2012 trat Turner mit seiner Band bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 2012 vor 80.000 Zuschauern und einem weltweiten TV-Publikum auf.

Boss, Hoss, Guss, Russ, Hank, Frank und Ernesto sind die glorreichen Sieben – The BossHoss. Mit ihrem Crossover aus Country, Punkrock, Blues, 60s Garage und Rockabilly haben The BossHoss ihre eigene Definition vom Country-Rock’n’Roll perfektioniert. Der unverkennbare Sound überzeugt nicht nur auf ihren Alben. Auch die durch und durch mit Schweiß getränkten Live-Shows brennen sich ein wie glühende Eisen. Davon können sich die DAS FEST-Besucher bei der Karlsruher Live-Performance am Samstagabend selbst überzeugen, wenn die Cowboys musikalisch über den Mount Klotz reiten.

Der Name des direkt darauf folgenden Samstags-Nightclub-Acts muss bis Mitte Juni aus wettbewerbsrechtlichen Gründen noch unter Verschluss bleiben.

Gleich mit zwei Orchestern feiert DAS FEST sein 30-jähriges Jubiläum am traditionellen Klassik-Sonntag. Das Sinfonische Blasorchester des Badischen Konservatoriums begrüßt die Musikfreunde mit legendären internationalen Filmmelodien. DAS FEST-Orchester setzt den Klassik-Reigen fort und begeistert dabei mit Werken großer Komponisten wie Mozart, Händel und Johann Sebastian Bach.

Fernsehauftritte unter anderem bei „The Voice of Germany“ machten den Karlsruher Musiker Raffa Shira einem breiten Publikum bekannt. Nun präsentiert er sein im Frühjahr erschienenes Debütalbum auf der großen Bühne von DAS FEST. Seit bald drei Jahrzehnten machen Boppin'B mit ihrer ganz eigenen Interpretation des Rock'n'Roll die Bühnen dieses Planeten unsicher. Nach der Zusammenarbeit mit Dick Brave alias Sasha und dem Chart-Einzug des daraus resultierenden Albums „Bop Around The Pop“ fand sich das Quintett plötzlich in TV-Sendungen wieder. Die jüngsten Alben wie zuletzt „Monkey Business“ bestehen hauptsächlich aus eigenen Songs, die die oberen Ränge der Independent-Charts erklimmen. Ihre Live-Performance ist berühmt und besticht durch die teilweise akrobatischen Showeinlagen.

Aus dem sonnigen Kalifornien kommen die Mad Caddies, die mit ihrem gutgelaunten Stilmix aus Ska, Punk, Reggae, Rock und Dixieland seit Mitte der 90er-Jahre für ausgelassene Stimmung sorgen. Mit ihrem eklektischen Sound steht die der Surferszene entstammende Band ziemlich einzigartig da, unterscheidet sie sich doch deutlich von den üblichen Ska-Punk-Formationen.

Die musikalischen Senkrechtstarter Jupiter Jones werden im Sommer dem FEST ihre Aufwartung machen. Die im Herbst 2002 auf einer Party in der Eifel gegründete Band veröffentlichte im Oktober 2013 ihre neue CD „Das Gegenteil von Allem“. Für dieses Album begaben sich die Musiker zehn Wochen lang ins Studio. Typisch für die Band sind die anspruchsvollen deutschen Texte, die sicher auch von unzähligen Karlsruher Fans während des Konzerts am Hügel mitgesungen werden.

Als die junge Französin Isabelle Geffroy alias Zaz im Herbst 2010 mit ihrem Debütalbum erstmals in den deutschen Charts auftauchte, ahnte kaum jemand, wie prächtig sich die Dinge für die charismatische Newcomerin auch hierzulande entwickeln würden. Der Longplayer hatte sich zwar zuvor an die Spitze der französischen Charts gesetzt – diese Nachricht erreichte in Deutschland jedoch lediglich eingefleischte frankophile Pop-Connaisseure. Schon für das Jahr 2011 wollte DAS FEST die Musikerin engagieren, doch eine bereits bestehende Tour in der Bretagne ließ es beim guten Vorsatz. Tatsache ist, dass sich in den Wochen nach der Album-Release die Songs, allen voran die fulminante Single „Je Veux“, rasend wachsender Beliebtheit erfreuten. Knapp eine halbe Million verkaufte Alben, Spitzenpositionen in den deutschen Charts und vor einem Jahr „Recto Versau“, ihr mit Spannung erwartetes Nachfolge-Album, zeugen vom großen Erfolg.

DAS FEST beteiligt sich als aktives Mitglied am European Talent Exchange Program (ETEP). Das ETEP wird von der Norderslaag Foundation und BUMA Cultuur organisiert, hat eine Bewilligung von EU-Mitteln erhalten und wird mit EBU (European Broadcasting Union) und YOUROPE (The European Festival Association) durchgeführt. So eröffnen sich für die Künstler ganz neue Perspektiven. Mehr Bookings und Auftritte auf großen europäischen Festivals werden durch die Finanzierung von ETEP möglich. Im Rahmen des ETEP-Projekts engagiert DAS FEST in diesem Jahr vier europäische Bands für einen Auftritt auf der Feld- beziehungsweise Hauptbühne.

Die 19-jährige Coely kommt aus dem belgischen Antwerpen, kann richtig gut singen und noch besser rappen. Coely gilt als eine der vielversprechendsten Neuentdeckungen der jüngsten Zeit. Schon ihr erster Song „Ain’t Chasing Pavements“ erhielt im nationalen Radio so viel Airplay, dass ihr Bekanntheitsgrad in ihrer Heimat sehr schnell stieg. Mit nur einer Hand voll Liedern erspielte sie sich in Kürze so viele Fans, dass sie quasi den gesamten letzten Sommer auf Festivalbühnen verbrachte. Ihr Live-Auftritt als Feldbühnen-Co-Headliner ist am 25.7. um 21.00 Uhr.

Soul Sister Dance Revolution beziehen sich musikalisch auf Indie-Bands der frühen 2000er-Jahre und deren rauen Sound mit Anleihen bei der späten Hippie-Ära. Seit Herbst 2013 findet ihr von ansteckendem Spaß geprägter und stets tanzbarer Sound auch internationale Beachtung, was sich in zahlreichen Festivaleinladungen niederschlägt, so unter anderem zu DAS FEST nach Karlsruhe. Ihr Live-Auftritt als Feldbühnen-Co-Headliner ist am 26.7. um 20.15 Uhr.

Das diesjährige Kleinkunst-Programm wartet tagsüber mit Karlsruher Akteuren aller Kleinkunstsparten und renommierten deutschen Comedians auf. Der Tag klingt mit attraktiven Kabarett- und Varieté-Shows an drei Abenden aus. Mehr Details werden im Juni vorgestellt.

Mindestens zwei Bands werden sich von 19. bis 24. Juli abendlich auf der Cafébühne vor treuem Vor-FEST-Publikum die Mikrofone in die Hand drücken. Mit dabei ist die Formation Sound Trek, die sich als Sieger des Offerta-Music Award präsentiert. Als Opener des musikalischen VorFEST-Reigens sorgt am Samstag, 19. Juli ab 19.30 Uhr, die Formation Me & the Heat im Rahmen der Hoepfner Summernight für den sommerlich-heißen Eröffnungsgroove.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.dasfest.de