Reifen
 

Die Folgen wären fatal gewesen – fünf von sechs Reifen eines Busses völlig beschädigt

Karlsruhe. Beamte der Verkehrsüberwachung Karlsruhe der Abteilung Güter- und Personenverkehr trauten ihren Augen nicht, als sie am Freitag am Busbahnhof in Karlsruhe einen Bus des grenzüberschreitenden Linienverkehrs, der zwischen Brüssel und Bukarest verkehrt, kontrollierten.

Nicht nur, dass die sechs Reifen alle keine ausreichende Mindestprofiltiefe mehr aufwiesen, fünf der Reifen waren derartig abgefahren, dass teilweise sogar die Karkasse großflächig offen lag. Früher oder später wären während der Fahrt die Reifen geplatzt und die Folgen wären unabsehbar gewesen. Selbst den erfahrenen Verkehrspolizisten war ein solch drastischer Fall noch nie untergekommen. Hinzu kamen noch Verstöße der beiden Busfahrer gegen die Sozialvorschriften und erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen. Die Polizeibeamten untersagten die Weiterfahrt, so dass die verbliebenen sechs Passagiere ein anderes Fortbewegungsmittel nutzen mussten. Erst nach dem Aufziehen neuer Reifen und der Entrichtung einer Sicherheitsleitung konnten die beiden Busfahrer ihre Fahrt fortsetzen.