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19.03.2016

Die Luft im Stuttgarter Talkessel wird immer schlechter

Stuttgart. Ein Ende des Feinstaubalarms in Stuttgart ist nicht in Sicht. Dies teilte am Freitag eine Sprecherin der Stadt mit. Trotz der Aufforderung, dass Auto möglichst stehen zu lassen und den Nahverkehr zu nutzen, erreichte die Konzentration an Schadstoffen in der Luft am Donnerstag den höchsten Wert der Woche.

Der durchschnittliche Tageswert lag bei 63 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft an der Hauptverkehrsader Neckartor, wie die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) in Karlsruhe mitteilte. Der Messwert liegt damit weiterhin höher als der EU-Grenzwert von 50, der an maximal 35 Tagen im gesamten Jahr überschritten werden darf.

Dieser Wert fällt in die vierte Runde des Feinstaubalarms, der noch bis mindestens Montag gilt. Es wäre der bisher längste Alarm. Bis dahin ist der Luftaustausch im Stuttgarter Stadtkessel stark eingeschränkt und die Schadstoffe Feinstaub und Stickstoffdioxid können nicht abziehen. Weiterhin ist kein Regen in Sicht.