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Skigebiete im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb rüsten sich für die Wintersportsaison. Foto: Patrick Seeger/dpa
Skigebiete im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb rüsten sich für die Wintersportsaison. Foto: Patrick Seeger/dpa
12.11.2017

Die Skilifte im Südwesten stehen für die Saison bereit

Feldberg. Die Skigebiete im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb rüsten sich für die Wintersportsaison. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, sagten Sprecher der Liftbetreiber.

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Sobald für Wintersport genügend Schnee liege, könnten Lifte in Betrieb gehen und Pisten geöffnet werden. Auf dem höchsten Berg im Land, dem Feldberg im Südschwarzwald, werden die im Sommer eingesetzten Gondeln der Feldbergbahn gegen die im Winter genutzten Sechser-Sessel ausgetauscht. Diese Arbeiten dauern bis Anfang Dezember, sagte eine Sprecherin der Bahn. Kleinere Sesselbahnen und Lifte in dem Gebiet seien bereits fertig für den Start in die Saison. Noch fehle zum Skifahren landesweit aber Schnee.

«Um Pisten und Loipen fit für den Winter zu machen, sind umfangreiche Vorbereitungen nötig», sagte Feldbergs Bürgermeister Stefan Wirbser (CDU). Diese seien im Gange. Hänge und Wege müssten instand gesetzt werden, ebenso die dort stehenden Anlagen, Lifte und weitere Technik. Zudem würden Beschilderungen angebracht und Einrichtungen erneuert.

Die große Seilbahn am Feldberg brauche hierfür rund vier Wochen, sagte Sprecherin Carolin Kunzmann. Das Aushängen der Gondeln vom Sommer und das Einhängen der Sessel für den Winter werde mit der jährlichen Revision und umfassenden technischen Überprüfung der Bahn verbunden. Knapp 20 Mitarbeiter seien damit wochenlang beschäftigt. Die Sessel erlauben den Angaben zufolge ein schnelleres Tempo, mit ihnen können mehr Passagiere befördert werden als mit den Gondeln.

Das Gebiet rund um den 1493 Meter hohen Feldberg ist den Angaben zufolge mit insgesamt 38 Liften das größte und bedeutendste Wintersportgebiet im Südwesten. Derzeit liegen dort nur wenige Zentimeter Schnee. Auch andernorts laufen die Vorbereitungen, unter anderem an Liftanlagen der Schwäbischen Alb. Dort rechnen die Liftbetreiber, ähnlich wie im Schwarzwald, trotz des Klimawandels in den kommenden Monaten mit genügend Schnee zum Skifahren und Rodeln.

Damit Schneekanonen Kunstschnee produzieren können, müsse es mehrere Tage in Folge kalt sein, sagte ein Sprecher des Schwarzwald-Tourismus-Verbandes in Freiburg. Zudem müsse genügend natürlicher Schnee als Grundlage vorhanden sein. Wann die Wintersportsaison im Südwesten startet, hänge somit von den Temperaturen und dem Schneefall ab.

Die Liftpreise bleiben in den meisten Regionen weitgehend stabil, sagte der Sprecher. Mancherorts würden sie leicht erhöht. Grund seien steigende Kosten und zusätzliche Angebote. So steige der Preis der Tageskarte auf dem Feldberg zum Beispiel im Vergleich zur vergangenen Saison um einen Euro auf nun 36 Euro.