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Drei Menschen ertranken am Wochenende.
Drei Menschen ertranken am Wochenende. © Symbolbild: dpa
19.08.2013

Drei Menschen ertrinken am Wochenende

Radolfzell/ Freiberg/Konstanz. Gleich drei Menschen sind am Wochenende ertrunken. Darunter ein 78-jähriger Mann, den Kinder leblos im Bodensee treiben sahen, ein 23-jähriger Student, den Taucher der DLRG am Sonntagabend aus dem Seerhein bei Konstanz geborgen hatten - laut Medienberichten konnte der junge Mann nicht schwimmen - und ein 31-Jähriger Mann, der im Neckar ertrunken war.

Kinder hatten in Radolfzell im Bodensee einen leblos auf dem Bauch treibenden Mann entdeckt. Ersthelfer brachten den 78-Jährigen am Sonntag ans Ufer und versuchten, ihn wiederzubeleben. Ein Notarzt stellte laut Polizei aber nur noch den Tod des Mannes fest. Die Kinder sahen den Toten von einem Badestrand in Radolfzell aus. Weshalb der Senior aus dem Kreis Breisgau-Hochschwarzwald ertrank, war zunächst unbekannt.

Der 31-jährige Mann, der bei Freiberg am Neckar (Kreis Ludwigsburg) im Neckar ertrunken war, erreichte das Ufer des Flusses nicht mehr. Warum der Mann unterging, war nach Angaben der Polizei vom Montag noch unklar. Eine Zeugin hatte am Sonntagnachmittag sofort die Feuerwehr verständigt. Die Rettungstaucher konnten den Schwimmer jedoch nur noch tot aus dem Fluss bergen. Was den Mann dazu bewogen hatte, den Neckar zu durchqueren, wusste zunächst niemand.

Der 23 Jahre alter Mann, der nach einem Badeunfall in Konstanz gestorben war, war Student und sei am Sonntagabend mit Freunden ins Wasser gegangen und mehrere Meter vom Ufer entfernt untergegangen, teilte die Polizei am Montag mit. An der Unfallstelle, dem sogenannten «Seerhein», durchströmt der Rhein den Bodensee. Da das Wasser dort sehr stark bewachsen sei, hätten Einsatzkräfte den Mann erst rund eine Stunde später bergen können.