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05.01.2017

Drei Monate, sieben Warnungen - Land wirbt weiter für Warn-App Nina

Stuttgart (dpa/lsw) - Drei Monate nach dem Start hat die Handy-App Nina sieben Mal vor Gefahren im Südwesten gewarnt.

Etwa 280 000 Handynutzer haben die App so eingestellt, dass sie aktuelle Warnungen zu Unwettern bishin zu Terrorakten in Baden-Württemberg bekommen, bestätigte das Innenministerium am Donnerstag einen Bericht der «Heilbronner Stimme». Bundesweit wurde die Nina-App bislang rund 1,3 Millionen Mal heruntergeladen, die Zahl der aktiven Nutzer ist unklar. «Natürlich ist man nie zufrieden, wenn man die größtmögliche Verbreitung anstrebt», sagte eine Sprecher des Innenministeriums.

Die Zahl der Teilnehmer am modularen Warnsystem des Bundes (MoWaS) steige weiter. Verbreitet werden lokale Warnungen sowohl über Unwetter, Trinkwasser- oder Luftverschmutzungen durch Großbrände als auch über Amokläufe oder Terrorakte. Gespeist wird der Kanal durch das Lagezentrum im Innenministerium. Innenminister Thomas Strobl (CDU) sprach von einer «Sirene in der Hosentasche».

Zu den sieben Fällen, in denen Nina ausgelöst wurde, zählte die Warnung vor einer Ammoniakwolke, die nach einem Unfall im Oktober vom Eisstadion Ludwigshafen Richtung Mannheim zog. Im November wurden Menschen in Bruchsal vor Verunreinigungen ihres Trinkwassers gewarnt.

Weitere Informationen über die App gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilf.

Hier kann Nina im AppStore heruntergeladen werden

Hier kann Nina im Google Playstore herunterladen werden