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Marihuana, Kokain, Muskelaufbaupräparate, Dealergeld, gefälschte Ausweisdokumente sowie Schreckschusswaffen, Messer und Schlagwerkzeuge wurden bei der Razzia im Umfeld der verbotenen rockerähnlichen Gruppierung "Red Legion" sichergestellt.
Marihuana, Kokain, Muskelaufbaupräparate, Dealergeld, gefälschte Ausweisdokumente sowie Schreckschusswaffen, Messer und Schlagwerkzeuge wurden bei der Razzia im Umfeld der verbotenen rockerähnlichen Gruppierung "Red Legion" sichergestellt. © Symbolbild: dpa
25.11.2014

Drogen-Razzia im Umfeld der verbotenen "Red Legion"

Im Zuge eines seit mehreren Monaten bei der Kriminalpolizeidirektion Böblingen geführten Ermittlungsverfahrens wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln haben Beamte am frühen Dienstagmorgen 15 Wohnungen in Ludwigsburg, Asperg, Kornwestheim und Stuttgart durchsucht.

Dabei wurden neben rund 800 Gramm Marihuana, 20 Gramm Kokain und diversen Muskelaufbaupräparaten auch 6.000 Euro mutmaßliches Dealergeld, gefälschte Ausweisdokumente sowie Schreckschusswaffen, Messer und Schlagwerkzeuge sichergestellt. Seit Juli ermittelt die Kriminalpolizei gegen mehrere junge Männer, die dem Umfeld der verbotenen rockerähnlichen Gruppierung „Red Legion“ zuzurechnen sind und die im Verdacht stehen, eine größere Anzahl von Betäubungsmittelkonsumenten im Raum Ludwigsburg und Stuttgart mit Kokain und Marihuana zu versorgen.

Dabei konnten die Ermittler die drei mutmaßlichen Drahtzieher im Alter von 19 und 22 Jahren sowie mehrere Komplizen und Abnehmer identifizieren, deren Wohnungen nunmehr zeitgleich durchsucht wurden. Während der 19-Jährige und einer der beiden 22-Jährigen noch am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen wurden, steht für den Dritten die Entscheidung über die Haftfrage noch aus.

Die übrigen Tatverdächtigen befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.