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Mehrjährige Haftstrafen für Hells Angels
15.04.2013

Drogengeschäfte: Anklage gegen mutmaßliche Komplizen von getötetem Rocker

Friesenheim. Nach tödlichen Schüssen auf einen Rocker im badischen Friesenheim (Ortenaukreis) hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei mutmaßliche Komplizen des Getöteten erhoben. Den beiden 42 und 44 Jahre alten Männern wird vorgeworfen, in Drogengeschäfte verwickelt zu sein, teilten die Ermittler am Montag in Offenburg mit.

Sie sollen für den 49-Jährigen, der Ende November vergangenen Jahres erschossen worden war, Rauschgift produziert und zum Verkauf weiterverarbeitet haben. Diese Aktivitäten sollen mehrere Jahre gedauert haben. Ob und wann es zum Prozess kommt, ist nach Angaben des Landgerichts Offenburg noch nicht entschieden.

Der 49 Jahre alte Rocker, der getötet wurde und laut "Spiegel Online" ein Mitglied der Hells Angels war, war laut Polizei in Drogengeschäfte verwickelt. Wer der oder die Täter sind, konnte die Polizei bislang nicht ermitteln. Sie leitete jedoch gegen 20 Verdächtige Strafverfahren ein, unter anderem wegen Drogenhandels, unerlaubten Waffenbesitzes und Strafvereitelung. Zudem stellte die Polizei Waffen und Drogen sicher. Drei der Verdächtigen sitzen den Angaben zufolge in Untersuchungshaft.