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Günther Oettinger (CDU), EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, trägt im Europa-Park in Rust eine VR-Brille von Oculus. In den VR-Brillen können in Zukunft neue virtuelle Welten erschaffen werden.
Günther Oettinger (CDU), EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, trägt im Europa-Park in Rust eine VR-Brille von Oculus. In den VR-Brillen können in Zukunft neue virtuelle Welten erschaffen werden. © dpa
09.10.2015

EU-Kommissar Oettinger holt sich digitalen Rat beim Sohn

Der EU-Digitalkommissar Günther Oettinger (61) lässt sich neue Technologien gerne von seinem 17-jährigen Sohn erklären.

«Für junge Menschen ist der Umgang mit Smartphone, Tablet und anderen modernen Dingen selbstverständlich. Wir sollten uns von ihnen begeistern lassen», sagte der CDU-Politiker am Freitag der Deutschen Presse-Agentur im Europa-Park in Rust bei Freiburg: «Gerade wir Ältere sind gut beraten, von den Jungen zu lernen. Es ist eine Erlebniswelt, zu der uns junge Menschen die Tür öffnen.»

Er selbst hole sich Rat bei seinem Sohn und dessen Generation. Dies sollte auch die Wirtschaft tun. «Wir sind in einer digitalen Revolution. Nur wenn wir auf junge Leute hören, bleiben wir international am Ball.»

Oettinger testete am Freitag in dem Freizeitpark eine virtuelle Spezialbrille für Achterbahnen und andere Fahrattraktionen. Die so genannte Virtual-Reality-Brille (VR-Brille) wurde von dem Park gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Kaiserslautern entwickelt, sie ist in Rust im Probebetrieb. Sie zeigt virtuelle Welten während der Fahrt. Nach Angaben des Unternehmens gibt es Vergnügungsparks weltweit, die die Technologie übernehmen wollen.