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Ob das hochumstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 vorläufig gestoppt werden wird oder nicht, wird nun der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof entscheiden müssen. Foto: dpa
vgh © dpa
29.06.2011

Eilantrag gegen Stuttgart 21 beim VGH eingegangen

MANNHEIM. Der Eilantrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) auf vorläufigen Stopp der Bauarbeiten an Stuttgart 21 beschäftigt nun den baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshof (VGH).

Der Antrag ging am Mittwoch beim obersten Verwaltungsgericht des Landes ein. Zunächst haben das Eisenbahn-Bundesamt und die Bahn Gelegenheit, dazu Stellung zu nehmen, wie der VGH am Mittwoch mitteilte. Anschließend wollen die Richter entscheiden. Ein Termin steht noch nicht fest. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hatten den Antrag der Naturschützer an den VGH verwiesen.

Hintergrund des Antrags ist die Überzeugung des BUND, durch die von der Bahn beim Eisenbahn-Bundesamt beantragten größeren Grundwasser-Entnahmen für den geplanten Tiefbahnhof sei ein neuer Planfeststellungsbeschluss nötig. Zu dem gleichen Schluss kommt auch eine Studie im Auftrag des Umweltministeriums Baden-Württemberg. dpa