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Eine Million Euro - oder Bombenanschläge: Der Discounter Lidl soll erpresst worden sein. Foto: Ralf Hirschberger
Eine Million Euro - oder Bombenanschläge: Der Discounter Lidl soll erpresst worden sein. Foto: Ralf Hirschberger
21.07.2016

Eine Million Euro oder Bomben: Discounter Lidl erpresst

Recklinghausen (dpa) - Zu Festnahmen mutmaßlicher Erpresser des Discounters Lidl wollen Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag Details mitteilen. In einer Pressekonferenz wollen die Ermittler auch Stellung nehmen zu Medienberichten, wonach es bereits im April eine Explosion in der Leergutannahmestelle einer Lidl-Filiale in Herten im Kreis Recklinghausen gegeben habe.

«Bild»-Zeitung und «WDR» hatten berichtet, dass das Erpresserduo danach mit weiteren Anschlägen gedroht und eine Million Euro gefordert haben soll. Unter Berufung auf einen Anwalt der Festgenommenen berichtete der WDR, die Erpresser hätten Summen auf Prepaid-Kreditkarten erhalten und seien schließlich an mehreren Stellen beobachtet worden, als sie Bares abheben wollten.

Die Polizei hat Festnahmen von Tatverdächtigen nach einer Erpressung des Discounters bestätigt, aber bislang keine weiteren Angaben gemacht.

Weitere Details zum Vorfall: Discounter Lidl erpresst - Polizei nimmt Verdächtige fest