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Das Heizkraftwerk in Heilbronn wird vom Energieversoger EnBW betrieben.  Foto: dpa 

Eine Million Schaden: Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung in Heilbronner Kraftwerk

Heilbronn. Nach dem Brand auf dem Gelände des Energieversorgers EnBW in Heilbronn ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Brandstiftung. Das Feuer war vermutlich nach einer oder mehreren Verpuffungen während Schweißarbeiten in der Abgasreinigungsanlage ausgebrochen. Es sei möglich, dass bei diesen Arbeiten ein Fehler gemacht wurde, erklärte ein Sprecher der Polizei am Montag.

Der 35 Jahre alte Arbeiter, der bei einem Löschversuch schwere Brandverletzungen erlitten hatte, stehe dabei nicht unter Verdacht – er war nur zum Aufpassen in der Nähe.

Bei dem Brand am Samstag war ein Schaden von rund einer Million Euro entstanden. Die Abgasreinigungsanlage wurde durch das Feuer beschädigt. Laut einem EnBW-Sprecher gibt es noch eine zweite Reinigungsanlage, deren Zustand noch geprüft werden muss - davon hängt ab, wann das Kraftwerk wieder seinen Betrieb aufnehmen kann. Für die Schweißarbeiten war das Kraftwerk laut Sprecher ohnehin zuvor abgestellt worden.