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Was für ein Schreck für die Rettungskräfte: Eine vermeintliche Leiche schien im Müll zu liegen. Doch dann stellte sich heraus, dass es sich um eine Puppe handelte. © Riedel
17.04.2019

Eingewickelte, tote Person im Müll erweist sich als Sexpuppe

Karlsruhe-Grünwettersbach. „Was gibt es nur für Leute“, beginnt ein Facebook-Post des DRK Wettersbach. Die Retter wurden am Dienstag kurz nach 16 Uhr mit dem Stichwort „Herz- Kreislaufstillstand“ zu Papiercontainern in Grünwettersbach alarmiert. „Schon der Zusatz bei der Alarmierung deutete auf das Schlimmste hin“, schreibt ein Rotkreuzler. Die tote Person im Müll erwies sich dann zum Glück als Objekt, das noch nie wirklich lebendig war.

„Vor Ort fanden wir dann einen ,menschlichen Körper‘ in einer Wolldecke vor, fest verklebt mit Paketband. Da das Gewicht auf einen Menschen hindeutete, entschlossen wir uns den Kopf frei zu legen“, notiert das DRK Wettersbach. Doch es kommt noch ekliger. „Da eine rötliche Flüssigkeit auslief, mussten wir sicher sein, dass die ,Person‘ auch tot war“, ist auf Facebook nachzulesen. „Schnell sahen wir dann, dass es sich um eine präparierte Sexpuppe handelte. Die Flüssigkeit war Rotwein“, endet die Beschreibung des Vorgangsbeschreibung.

Bildergalerie: Vermeintliche Leiche erweist sich als Sexpuppe

Das eigentliche Problem aber liegt nicht in dem perversen Scherz, sondern in dem großen Aufwand, den die Rettungskräfte wegen der Alarmierung betreiben mussten. „Mit uns waren ein Notarztfahrzeug, ein RTW und fünf Polizeistreifen auf dem Weg. Die Person, wahrscheinlich nicht alleine beteiligt, hat hier bewusst Einsatzkräfte in Gefahr gebracht. Auch hätten Kinder das Paket finden können“, klagt das DRK Wettersbach.