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© Symbolbild: dpa
08.09.2013

Einsturzgefahr: Auffahrunfall vermieden, Haus gerammt

Leingarten. Manchmal muss man als Autofahrer in gefährlichen Situationen blitzschnell Entscheidungen treffen, die einem dann so oder so teuer zu stehen kommen. Ein 32-Jähriger hatte in Leingarten (Kreis Heilbronn) die Wahl zwischen einem Auffahrunfall oder einem spontanen Ausweichmanöver. Er wählte die zweite Variante und rammte dabei ein Haus, das nun akut einsturzgefährdet ist.

Am Samstag gegen 11 Uhr war der 32-jährige Heilbronner mit seinem VW Passat in Leingarten in Richtung Ortsmitte unterwegs. Nach eigenen Angaben war er etwas unachtsam und bemerkte deshalb zunächst nicht, dass ein vor ihm fahrendes Auto verkehrsbedingt die Geschwindigkeit reduziert hatte. Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, wich er nach rechts aus. Dabei kam er von der Fahrbahn ab, fuhr eine Treppe an einer Böschung hinunter und rammte die Hauswand eines Einfamilienhauses.

Ein Baustatiker stellte eine akute Einsturzgefahr fest, weshalb die Freiwillige Feuerwehr Leingarten, die mit sieben Mann vor Ort war, Stützbalken einziehen musste. Zur Bergung des Unfallautos musste die Berufsfeuerwehr Heilbronn mit einem Kranwagen aushelfen.

Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro an dem VW Passat. Der Schaden am Gebäude kann noch nicht beziffert werden, er dürfte aber wohl den Wert eines Auffahrunfalls übertreffen. pol/tok