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Ein Lkw-Fahrer hat seinem Navi blind vertraut und ist mit seinem 40-Tonner auf einem Waldweg steckengeblieben. Zu allem Überfluss verrutschte beim ersten Bergungsversuch auch noch die Ladung mit tonnenschweren Papierrollen.
Ein Lkw-Fahrer hat seinem Navi blind vertraut und ist mit seinem 40-Tonner auf einem Waldweg steckengeblieben. Zu allem Überfluss verrutschte beim ersten Bergungsversuch auch noch die Ladung mit tonnenschweren Papierrollen. © Symbolbild: dpa
16.09.2014

Endstation Graben: Navi führt Brummifahrer auf "Totenweg"

Bammental. Vollkommen fehlgeleitet hat das Navi den Fahrer eines Papiertransporters im Rhein-Neckar-Kreis. Der aus Rastatt stammende Mann lenkte den Lastwagen auf Anweisungen des Geräts durch die Gemeinde Bammental, verlor dann nach Polizeiangaben vom Dienstag jedoch die Orientierung. Am Ende mussten Feuerwehrleute, ein Kran und ein Ackerschlepper den Lkw wieder auf Kurs bringen.

Der Versuch, den mit Papierrollen beladenen Lastwagen auf einer Landstraße zu wenden, scheiterte. Der 40-Tonner fuhr sich in einem geschotterten Waldweg mit dem Namen „Totenweg“ fest. Der Untergrund sackte unter der Last ein, der Sattelschlepper landete in einem Graben.

Nach einem vergeblichen Versuch eines Abschleppdienstes, das Fahrzeug zu bergen, verrutschte auch noch ein Teil der Ladung, weshalb die Feuerwehren aus Bammental und Heidelberg zur Hilfe gerufen werden mussten. Nach einer mehrstündigen Bergung unter Mithilfe eines Feuerwehrkranes und eines Ackerschleppers eines Waldarbeiters, wurde der Havarist auf einem nahgelegenen Parkplatz der L 600 abgestellt. Eine Weiterfahrt war dem Rastatter zunächst nicht möglich.