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06.05.2009

Entwarnung nach Schweinegrippe-Verdacht in Reutlingen

REUTLINGEN. Ein 28 Jahre alter Grippe-Patient im Kreis Reutlingen leidet nicht unter der gefährlichen Schweinegrippe. Nach einem Testverfahren habe das Landesgesundheitsamt Entwarnung gegeben, sagte der Leiter des Kreisgesundheitsamts, Gottfried Roller, am Mittwoch in Reutlingen. Das Gesundheitsministerium in Stuttgart bestätigte diese Meldung zunächst nicht.

Roller sagte, nun werde sicherheitshalber auch das Robert-Koch-Institut in Berlin noch untersuchen, an welcher Grippe-Form der 28-Jährige leide. Mit dem Ergebnis werde an diesem Donnerstag gerechnet.

Der Mann war vor wenigen Tagen von einem Urlaub in Mexiko zurückgekehrt und mit typischen Grippe-Symptomen wie Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Mattigkeit zu seinem Hausarzt gegangen, sagte ein Sprecher des Kreises Reutlingen. Weil ein Influenza-Schnelltest positiv verlief, habe der Arzt sofort das Gesundheitsamt alarmiert. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung wurde der 28-Jährige bereits aus dem Krankenhaus entlassen. Er dürfe seine Wohnung wegen der Ansteckungsgefahr aber nicht verlassen.