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Bei einer großen Suchaktion nach einem möglicherweise ertränktem Kind in Schwäbisch Gmünd wurden Polizei, Feuerwehr und DLRG nicht fündig.
Bei einer großen Suchaktion nach einem möglicherweise ertränktem Kind in Schwäbisch Gmünd wurden Polizei, Feuerwehr und DLRG nicht fündig. © Symbolbild: dpa
19.02.2014

Ergebnislose Suchaktion nach ertränktem Kind

Schwäbisch Gmünd. Die Polizei hat in Schwäbisch Gmünd mit einem Großaufgebot nach einem angeblich getöteten Kind gesucht. Ein Zeuge wollte in der Nacht zum Mittwoch mitbekommen haben, wie die Mutter das Kleine in einen Fluss geworfen habe. Dutzende Einsatzkräfte suchten daraufhin stundenlang im Wasser nach einer Babyleiche. Doch am Ende des Tages waren die Beamten sicher, dass es keinen solchen Vorfall gegeben hat.

Der 42 Jahre alte Zeuge hatte in der Nacht die Polizei gerufen. Er hatte nach eigenen Angaben eine Frau mit etwas in der Hand auf einer Brücke stehen sehen und ein Baby laut schreien gehört. Dann sei etwas ins Wasser gefallen und die Kinderschreie seien verstummt. Den Beamten erschienen die Aussagen plausibel - vor allem, als sie in der Nähe des mutmaßlichen Tatorts einen leeren Baby-Schlafsack fanden.

Eine große Suchaktion lief an. Polizeihunde waren im Einsatz, die Feuerwehr kam mit Booten, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit speziell für den Einsatz in Flüssen ausgebildeten Strömungsrettern. Schließlich kamen Taucher zum Einsatz, die auch die tieferen Stellen des Flusses absuchten.

Am Mittwochnachmittag wurde die Suche dann offiziell erfolglos eingestellt - doch gerade das war für die Einsatzkräfte der größte Erfolg. Der Fluss sei bis zu einer Stelle, über die die Leiche nicht hinweggespült worden sein könne, lückenlos abgesucht worden, sagte ein Polizeisprecher. Deshalb sei man sicher, dass kein Baby in den Fluss geworfen wurde.