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Ermittlungen im Hochdorfer Mordfall erhärten Tatverdacht.
Ermittlungen im Hochdorfer Mordfall erhärten Tatverdacht © dpa
14.06.2013

Ermittlungen im Hochdorfer Mordfall erhärten Tatverdacht

Nagold-Hochdorf. Nachdem am Donnerstag letzte Suchmaßnahmen im Bereich des Tatortes nach dem Tatwerkzeug und den noch fehlenden Gegenständen des Opfers abgeschlossen wurden, konnte die Sonderkommission „Cabrio“, nach gut drei Wochen intensiver Ermittlungsarbeit, am Freitag aufgelöst werden. Die Beweislage gegen den Tatverdächtigen konnte weiter erhärtet werden, weshalb er sich weiterhin in Untersuchungshaft befindet.

Der 61-jährige Hochdorfer Kurt Schuh war vor drei Wochen tot in seiner Wohnung in Nagold-Hochdorf gefunden worden. Die erzielten Ergebnisse basieren auf den Ermittlungen der zeitweise bis zu 30 Mitarbeiter starken Sonderkommission mit mehr als 2.500 Arbeitsstunden, die unter Hochdruck an der Aufklärung der Tat arbeiteten. Unterstützt wurden sie dabei durch Spezialkräfte anderer Polizeidienststellen, zum Beispiel durch Polizeitaucher bei der Suche nach Gegenständen im Regenrückhaltebecken oder Mantrailer am Abstellort des Fahrzeugs des Getöteten. Am Tatort selbst arbeitete die örtliche Kriminaltechnik über mehrere Tage gemeinsam mit hochspezialisierten Sachverständigen des Landeskriminalamtes an der Spurensicherung und der Dokumentation des Tatorts. Nachdem auch diese Maßnahmen abgeschlossen sind, kann eine Mieterin wieder zurück in ihre Wohnung im Haus des Getöteten. Die Polizei hatte sie, gemeinsam mit ihrem Sohn, für die Zeit der Spurensicherung in einem Hotel untergebracht.