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Innerhalb weniger Tage wurde das zweite Passagierflugzeug im Anflug auf den Baden-Airport im Kreis Rastatt von einer Laser-Pointer-Attacke bedroht. Die Piloten konnten eine Blendung vermeiden.
Innerhalb weniger Tage wurde das zweite Passagierflugzeug im Anflug auf den Baden-Airport im Kreis Rastatt von einer Laser-Pointer-Attacke bedroht. Die Piloten konnten eine Blendung vermeiden. © dpa
11.09.2012

Erneut Laser-Attacke auf Passagierflugzeug

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage sind Piloten eines Linienflugzeugs beim Landeanflug auf den Baden-Airport in Rheinmünster (Kreis Rastatt) von einem Laserpointer geblendet worden. In ungefähr 1500 Metern Höhe mussten die Piloten am Montagabend um 21.25 Uhr den Kopf zur Seite drehen, als sie ein grüner Laserstrahl aus dem Raum Ettlingen für mehrere Sekunden traf.

Die mit 32 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern besetzte Maschine kam aus Hamburg. Verletzt wurde niemand. Das Flugzeug konnte anschließend sicher auf dem Baden-Airpark gelandet werden.

Erst am Donnerstag waren Piloten einer mit 126 Passagieren besetzten Maschine im Landeanflug auf den Baden-Airport geblendet worden. Die Polizei hatte darauf hingewiesen, dass es sich um eine Straftat handelt, die als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr gilt und mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet wird. Sollte ein Flugzeug wegen eines Laserpointers durchstarten müssen, kämen auf die Täter zusätzlich Schadenersatzansprüche der Fluggesellschaft zu.

Der Polizeiposten Flughafen-Rheinmünster hat wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, verdächtige Beobachtungen in diesem Zusammenhang unter Telefon (07229) 3018-0 mitzuteilen. pol/dpa

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