nach oben
Auf dem Hof des Autohauses endete am 11.03.2009 der Amoklauf eines 17-jährigen, der zuvor 15 Menschen erschossen hatte, bevor er seinem Leben selbst ein Ende setzte. © dpa
31.07.2013

Erster Schadenersatzprozess nach Amoklauf von Winnenden

Stuttgart (dpa/lsw) - Mehr als vier Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden und Wendlingen steht heute (Mittwoch/09.30) der erste Schadenersatzprozess an. Kläger vor dem Landgericht Stuttgart ist die Witwe eines der 15 Opfer vom 11. März 2009. Bei dem Toten handelt es sich um einen Kunden eines Autohauses in Wendlingen.

Bildergalerie: Bewegende Trauerfeier in Winnenden

Nach dem Blutbad an seiner früheren Schule in Winnenden (Rems-Murr-Kreis) war der 17 Jahre alte Amokläufer Tim K. nach Wendlingen (Kreis Esslingen) geflüchtet. Dort erschoss er den 46-jährigen Kunden und einen 36-jährigen Mitarbeiter.

Bildergalerie: Amoklauf an Realschule in Winnenden

Tims Vater hatte die Pistole unverschlossen im Kleiderschrank aufbewahrt, mit der sein Sohn das Massaker angerichtet hatte. Dafür war der Mann wegen fahrlässiger Tötung zu einem Jahr und sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Leserkommentare (0)