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Ein Mann soll in der Albert-Einstein-Schule in Ettlingen ein Messer gezückt haben. Das Gelände wurde weitgehend abgesperrt und die Schüler klassenweise evakuiert. Vor der Absperrung versammelten sich teilweise auch Eltern der Schüler, die sich um ihre Kinder sorgten.
Ein Mann soll in der Albert-Einstein-Schule in Ettlingen ein Messer gezückt haben. Das Gelände wurde weitgehend abgesperrt und die Schüler klassenweise evakuiert. Vor der Absperrung versammelten sich teilweise auch Eltern der Schüler, die sich um ihre Kinder sorgten. © Clemens Brüderlein / Tim Kai Hierscher
14.02.2014

Ettlinger Schüler durch Verhalten von 20-Jährigem verunsichert

Ettlingen. Nach Polizeieinsatz an einer Ettlinger Schulzentrum am Montag, der aufgrund einer verdächtigen Wahrnehmung von Schülern initiiert war, sind die Ermittlungsbehörden wohl den entscheidenden Schritt vorangekommen.

Mehrere Schüler hatten in der Albert-Einstein-Schule einen Verdächtigen mit einem messerähnlichen Gegenstand in der Hand gesehen. Im Zuge der Ermittlungen kamen die Fahnder der Kriminalpolizei auf die Spur eines 20-Jährigen, der selbst Schüler an dem Schulzentrum ist. Wie sich herausgestellt hat, war der junge Mann beim Sportunterricht in der Albert-Einstein-Schule.

Außerhalb der Sporthalle traf er währenddessen auf zwei Schülerinnen, bei denen er offenbar wegen seiner Erscheinung einen "unheimlichen Eindruck" hinterlassen hatte. Die Begegnung sei an Klassenkameraden weiter berichtet worden, worauf diese den 20-Jährigen im Erdgeschoss der Schule zur Rede stellten. Hierauf zog sich der Angesprochene kommentarlos in den nahegelegenen Erste-Hilfe-Raum zurück und nahm dort aus einem offen stehenden Schrank ein Möbelbruchstück in Form einer dünnen Eisenstange heraus. Bei ihrem Nachsetzen trafen die Schüler den jungen Mann in dieser Situation an. In der irrigen Annahme, er trage ein Messer bei sich, rannten die Jugendlichen panikartig davon. Anschließend unterrichteten sie den Rektor, der daraufhin das schulinterne Sicherheitssystem auslöste.

Nach dem Ergebnis der aufwendig geführten Ermittlungen ist ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten des jungen Mannes auszuschließen.