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Mappus und der EnBW-Deal

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von EnBW, Hans-Peter Villis, sitzt am 21.02.2014 in Stuttgart (Baden-Württemberg) zu Beginn des EnBW-Untersuchungsausschusses auf seinem Platz.
villis © dpa
21.02.2014

Ex-EnBW-Chef Villis hält Mappus' Kaufpreis für angemessen

Stuttgart (dpa/lsw) - Der ehemalige Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hat aus Sicht des Ex-EnBW-Chef Hans-Peter Villis nicht zu viel für die Anteile am Karlsruher Energieversorger ausgegeben. Der Kaufpreis von 41,50 pro Aktie im Dezember 2010 sei angemessen gewesen, sagte Villis am Freitag vor dem EnBW-Untersuchungsausschuss in Stuttgart.

«Aus meiner Sicht war er nachvollziehbar.» Das von der Staatsanwaltschaft Stuttgart in Auftrag gegebene Gutachten, nach dem das Land dem französischen EDF-Konzern mit 4,7 Milliarden Euro rund 780 Millionen Euro zu viel gezahlt habe, sei oberflächlich. Zugleich rief er dazu auf, das Image des drittgrößten deutschen Versorgers nicht weiter zu beschädigen. «Das Unternehmen braucht Ruhe.»

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