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Stefan Mappus, Ex-Ministerpräsident aus Pforzheim, war 2011 der große Wahlverlierer in Baden-Württemberg. Jetzt rutschte seine CDU noch tiefer ab, wurde nur zweitstärkste Partei. Foto: Seibel
Stefan Mappus, Ex-Ministerpräsident aus Pforzheim, war 2011 der große Wahlverlierer in Baden-Württemberg. Jetzt rutschte seine CDU noch tiefer ab, wurde nur zweitstärkste Partei. Foto: Seibel
13.03.2016

Ex-Ministerpräsident Mappus: CDU soll Regierungskoaliton bilden

Pforzheim. Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) rät seiner Partei von einer Koalition mit den Grünen ab. «Denn dann wird die CDU in fünf Jahren noch schlechtere Ergebnisse bekommen», sagte Mappus der «Pforzheimer Zeitung» (Montag). Er hoffe, dass Spitzenkandidat Guido Wolf das tue, was er am Wahlabend angekündigt habe, nämlich eine Koalition von CDU, SPD und FDP anzustreben.

Nach dem Verlust des Direktmandats in seiner Heimatstadt Pforzheim an die AfD müsse sich die Kreis-CDU zusammensetzen, sagte Mappus. «Ich habe immer gesagt, dass ich zur Verfügung stehe, wenn man mich braucht. Es lodert in mir, die CDU inhaltlich neu auszurichten.»

Die CDU muss sich nach Mappus' Überzeugung fragen, ob sie noch eine Volkspartei bleiben wolle. Sie müsse das soziale und das liberale, aber eben auch das konservative Element der Gesellschaft abbilden. «Und sie muss, das hat sich in diesem Wahlkampf gezeigt, die Leute endlich wieder ernst nehmen.

Das Interview im Wortlaut lesen Sie als PZ-news-Plus-Abonnent unter http://pzlink.de/4a

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