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10.12.2012

Explosion in Karlsruhe mutwillig herbeigeführt? Mann weiter in Lebensgefahr

Karlsruhe. Die Explosion mit anschließendem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Durlacher Allee (alte B10) in Karlsruhe könnte laut Polizei vom allein anwesenden Wohnungsinhaber herbeigeführt worden sein. Bei diesem Unglück in der Nacht zum Samstag erlitt der 44 Jahre alter Mann lebensgefährliche Brandwunden, fünf weitere Personen wurden leicht verletzt.

Zur Brandursache dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei noch an. Unter anderem wird ein Sachverständiger die Brandwohnung am Dienstag in Augenschein nehmen. Hiervon versprechen sich die Ermittler Erkenntnisse zur Ursache der Explosion.

Bei dem in eine Ludwigshafener Spezialklinik eingelieferten 44-Jährigen muss aufgrund großflächiger Hautverbrennungen nach wie vor von akuter Lebensgefahr ausgegangen werden. Die fünf Leichtverletzten - eine Hausbewohnerin und vier Ersthelfer - konnten dagegen wieder aus den Kliniken entlassen werden.

In dem Haus wurden neben der Brandwohnung auch die darüber liegenden Wohneinheiten durch das Feuer derart in Mitleidenschaft gezogen, dass sie derzeit unbewohnbar sind. pol