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Hans-Ulrich Rülke will das Bahnprojekt Stuttgart 21 durchsetzen, weil es beschlossene Sache sei und den Interessen des Landes diene.
Hans-Ulrich Rülke will das Bahnprojekt Stuttgart 21 durchsetzen, weil es beschlossene Sache sei und den Interessen des Landes diene. © PZ-Archiv
16.09.2010

FDP-Fraktionschef Rülke will Stuttgart 21 umsetzen

PFORZHEIM. FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke pflichtet Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei, dass die Landtagswahl am 27. März 2011 eine Art "Volksentscheid" zu Stuttgart 21 sei. Er will jedoch dieses große Bahnprojekt umsetzen. Das ganze Interview lesen Sie am Freitag in Ihrer "Pforzheimer Zeitung".

Im Interview mit der "Pforzheimer Zeitung" sagte Rülke am Donnerstag: "Ich sehe das auch so. Wir sind als Regierungskoalition einig, dass wir dieses Projekt umsetzen, weil es beschlossen ist und weil es den Interessen des Landes dient. Keine Umfragen können uns davon abbringen. Wenn die Bevölkerung in Folge dessen meint, Schwarz-Gelb müsse wegen Stuttgart 21 abgewählt werden, dann werden wir das demokratisch akzeptieren."

Merkel hatte sich am Mittwoch bei ihrer Haushaltsrede in den Streit um Stuttgart 21 eingeschaltet und zum Thema Volksentscheid erklärt: „Die Landtagswahl im nächsten Jahr, die wird genau die Befragung der Bürger über die Zukunft Baden-Württembergs, über Stuttgart 21 und viele andere Projekte mehr.“

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