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Vier Tote und 40 Verletzte forderte das Unglück auf der A4 mit einem Reisebus aus Calw. Schuld am Unfall dürfte wohl ein Autofahrer haben. © dpa
24.01.2015

Fahrer des Calwer Unglücksbusses mit vier Toten: "Immer anschnallen"

Oberndorf/Neckar. Der Fahrer des Ende Dezember in Osthessen schwer verunglückten Busses rät dringend zum Anschnallen. Das sei die wichtigste Lehre aus dem Unfall mit vier Toten und rund 40 Verletzten, sagte der 52-Jährige in einer Tageszeitung.

Bildergalerie: Bus stürzt Böschung hinunter: Vier Tote und 40 Verletzte

Das Unglücksgefährt war am 30. Dezember vergangenen Jahres auf der A4 nahe Bad Hersfeld mit einem schlingernden Auto zusammengestoßen und eine Böschung hinabgestürzt. Dabei wurden einige Menschen aus dem Bus geschleudert. Die Reisenden aus der Pfalz, vor allem Senioren, waren auf dem Weg nach Leipzig. Die Ermittler rechnen in einigen Wochen mit näheren Erkenntnissen zum Hergang.

Dem Blatt zufolge ist der Fahrer, der für ein Unternehmen aus Calw arbeitet, derzeit noch krankgeschrieben. An das Unglück kann er sich demnach erinnern. Nachdem das Auto mit dem Bus kollidiert sei, habe dieser einen Rechtsdrall bekommen. „Ich bekam den Bus aber nicht stabilisiert, nicht von der Leitplanke weg“, sagte er. „Ich dachte nur, dass es hoffentlich bald vorbei sein sollte.“