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So ähnlich könnte er ausgesehen haben, der Heißluftballon, der in Winnenden ein Flachdach eines Klinikums streifte und dann einfach durch die Lüfte davonfuhr, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
So ähnlich könnte er ausgesehen haben, der Heißluftballon, der in Winnenden ein Flachdach eines Klinikums streifte und dann einfach durch die Lüfte davonfuhr, ohne sich um den Schaden zu kümmern. © Symbolbild: dpa
09.03.2014

Fahrerflüchtiger Heißluftballonfahrer stellt sich nach Unfall

Winnenden. Der Fahrer des Heißluftballons, der am Samstag in Winnenden mit seinem Gefährt gegen ein Krankenhausdach geprallt war, hat sich bei der Polizei gemeldet. Ein Sprecher teilte am Montag mit, dass der 59-Jährige nach eigener Angabe aufgrund einer Windböe mit der Gondel an dem Gebäude hängenblieb.

Bei dem Unfall wurde keiner der rund 15 Passagiere verletzt. Es entstand ein geringer Sachschaden an dem Gebäude. Nach dem Zusammenstoß landete der Mann den Heißluftballon wenige Kilometer weiter auf einer Freifläche. Ob der 59-Jährige mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen hat, war zunächst unklar.

Vielleicht muss auch erst noch geklärt werden, wie ein Ballonfahrer die Fahrerflucht vermeiden kann, wenn er nicht gleich am Unfallort anhalten kann.