nach oben
Drei Unfälle mit Fahrradbeteiligung in Karlsruhe - Foto: dpa
Unfall mit Fahrrad © dpa
12.06.2014

Fahrradfahrer verursachen mehrere Unfälle in Karlsruhe

In Karlsruhe leben Radfahrer dieser Tage gefährlich: Zwischen Mittwoch und Donnerstag haben sich in der Fächerstadt drei folgenschwere Unfälle ereignet, bei denen ausschließlich Fahrräder beteiligt waren. Kopfverletzungen, Prellungen und Schürfwunden waren die Bilanz der Zusammenstöße.

Zum ersten Knall kam es am Mittwochmittag in der östlichen Innenstadt. Auf der Engesserstraße prallten eine 20-Jährige und eine 27-Jährige frontal zusammen, nachdem die ältere der beiden offenbar zu weit nach links geraten war. Die 27-jährige Radlerin erlitt dabei schwere Verletzungen.

Zwei Stunden später folgte der nächste Unfall. Auf dem Brunnenstückweg bei Rüppurr kollidierte ein 37-jähriger Mann mit einer 76-jährigen Rentnerin. Laut Polizeiangaben war die Frau aufgrund spielender Kinder abgelenkt und zu weit nach links abgekommen. Dort prallte sie auf den entgegenkommenden Radler und stürzte so schwer, dass sie trotz Helm mit Kopfverletzungen und Blessuren am Unterschenkel in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Der Unfallgegner erlitt Prellungen sowie Schürfwunden, konnte das Krankenhaus nach kurzem Aufenthalt jedoch wieder verlassen.

Ein dritter Unfall ereignete sich schließlich am Donnerstagmorgen auf der Nördlichen Hildapromenade. Eine 61 Jahre alte Frau wollte um 7.50 Uhr nach rechts in die Kochstraße einbiegen und holte mit ihrem Rad nach links aus. Ein ihr nachfolgender 24-Jähriger deutete dies als Abbiegen nach links und setzte zum Rechtsüberholen an. In dem Moment zog die Frau dann aber nach rechts und es kam zu einer Streifkollision. Hierdurch stürzte die 61-Jährige derart unglücklich, dass sie erhebliche Kopfverletzungen erlitt und kurzfristig das Bewusstsein verlor. Nach erster Versorgung durch den herbeigeeilten Notarzt kam die Radlerin mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Der junge Mann hatte Glück - er kam mit dem Schrecken davon.