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Ein Autofahrer ist trotz Verbot einem Wendebefehl seines Navis gefolgt und hat einen Unfall provoziert.
Ein Autofahrer ist trotz Verbot einem Wendebefehl seines Navis gefolgt und hat einen Unfall provoziert. © Symbolbild: dpa
28.10.2013

Falsches Wendemanöver wegen Navi: Vater und Kind verletzt

Karlsruhe-Rheinstetten. Ein 33-jähriger Vater und sein 20 Monate altes Baby sind am Sonntagabend bei einem Unfall verletzt worden, weil ein Autofahrer seinem Navi vertraute, anstatt seinem gesunden Menschenverstand.

Ein auf der B 36 in Richtung Karlsruhe fahrender, ortsfremder Autofahrer hatte gegen 18.30 Uhr in Höhe der nördlichen Einmündung an der Neuen Messe der Aufforderung seines Navi-Gerätes „Hier wenden!“ gehorcht. Trotz eines dort ausgeschilderten Wendeverbots leitete der 53-Jährige das Manöver ein und stieß mit einem auf dem linken Fahrstreifen in der Gegenrichtung fahrenden Wagen eines 33-Jährigen zusammen. Hierbei schleuderte das Auto des Unfallverursachers nach links und kam teilweise auf der Mittelleitplanke zum Stehen.

Der 33-Jährige erlitt eine Fraktur an der Hand, eine Gehirnerschütterung mit einer Kopfplatzwunde sowie multiple Prellungen und musste stationär in eine Klinik eingeliefert werden. Sein im Kindersitz mitgefahrener Sohn im Alter von 20 Monaten hingegen trug eine Prellung davon und konnte nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Die B 36 war zu Unfallaufnahme bis gegen 20.40 Uhr in Richtung Rastatt bei örtlicher Umleitung über den Messering gesperrt. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Bei dem Unfall entstand Sachschaden von 16.000 Euro.