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Symbolbild © dpa
17.07.2015

Fatale Abkühlung nach der Hitze: Sechsjähriger Junge ertrinkt in See

Ein Sechsjähriger ist im Überlinger See ertrunken. Er war am Donnerstag mit seinen beiden fünf und sechs Jahre alten Freunden in dem nordwestlichen Teil des Bodensees baden, wie die Polizei am Freitag berichtete.

Plötzlich sahen die beiden Jungen den Sechsjährigen nicht mehr. Wenig später entdeckten Badegäste den Sechsjährigen leblos im Wasser treibend. Ein Arzt, der in der Nähe Tennis gespielt hatte, versuchte, den Jungen zu reanimieren. Der Notarzt, der kurze Zeit später eintraf, stellte den Tod des Kindes fest. Ob die Kinder alleine am See waren, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

Innerhalb von nur zwei Wochen sind damit auffallend viele Menschen im Bodensee ums Leben gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Der erste Badeausflug mit tödlichem Ende hatte sich am vierten Juli ereignet. Ein 80-Jähriger war beim Schwimmen verunglückt und kurz darauf in einer Klinik gestorben. Zuletzt hatte eine Frau am Dienstag ihren 77 Jahre alten Ehemann beim Baden nahe Langenargen verloren. Der Urlauber war ebenfalls ertrunken.

Wie jedes Jahr lockt das schöne Wetter viele Badegäste an den Bodensee. Die Behörden warnten alle Badenden davor, unbeobachtet in zu tiefes Wasser zu schwimmen und die extreme Witterung nicht zu unterschätzen.