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Rund 100 Polizeibeamte inklusive SEK-Einheit waren in Herrenberg am Sonntag im Einsatz, weil ein Fehlalarm in einer Bank ein Verbrechen vermuten ließ.
Rund 100 Polizeibeamte inklusive SEK-Einheit waren in Herrenberg am Sonntag im Einsatz, weil ein Fehlalarm in einer Bank ein Verbrechen vermuten ließ. © Symbolbild: dpa
02.03.2015

Fehlalarm: 100 Beamte im Einsatz, um leere Bank zu durchsuchen

Herrenberg. Ein technischer Defekt an der Alarmanlage einer Bankfiliale in Herrenberg-Kuppingen hat am Sonntagnachmittag einen großen Polizeieinsatz ausgelöst. Rund 100 Beamte, darunter ein Spezialeinsatzkommando und mehrere Streifenwagenbesatzungen, waren damit beschäftigt, den Straßenraum abzusperren, leere Bankräume zu durchsuchen und nichts zu finden.

Am Sonntag gegen 13 Uhr war der Alarm beim Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Ludwigsburg eingegangen. Nachdem die ersten Einsatzkräfte vor Ort Licht in der verschlossenen Bank festgestellt hatten, ein Kontakt in die Geschäftsräume aber nicht möglich war, sperrten mehrere Streifenbesatzungen den näheren Bereich um die Bank ab. Da die Polizei zunächst weder einen Einbruch in die Bank noch eine mögliche Geiselnahme nicht ausschließen konnte, wurde ein Spezialeinsatzkommando alarmiert, um auf eine entsprechende Lageentwicklung reagieren zu können und um ein Risiko bei der anstehenden Durchsuchung der Geschäftsräume zu minimieren.

Um 17.40 Uhr war die Bankfiliale komplett durchsucht und eine strafbare Handlung als Ursache der Alarmauslösung ausgeschlossen. Dann konnte ein Teil der rund 100 Beamten wieder ins Restwochenende entlassen werden.