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Fahrverbote für ältere Dieselautos sind in Stuttgart weiter möglich. Das Land Baden-Württemberg scheiterte vor dem Verwaltungsgericht mit dem Versuch, durch Nachrüstungen älterer Motoren solche Verbote zu verhindern.
Fahrverbote für ältere Dieselautos sind in Stuttgart weiter möglich. Das Land Baden-Württemberg scheiterte vor dem Verwaltungsgericht mit dem Versuch, durch Nachrüstungen älterer Motoren solche Verbote zu verhindern. © dpa
12.10.2017

Feinstaubalarm: Stuttgart will weiter gegen jedes Mikrogramm kämpfen

Vermutlich lässt sich die miese Luft in Stuttgart nur durch weniger Verkehr verbessern. Aber wie soll das ohne Fahrverbote gehen? Während der Landtag streitet, baut die Stadt weiter auf freiwilligen Autoverzicht.

Trotz vermutlich überschaubarer Wirkung will Stuttgart am Feinstaubalarm festhalten. «Freude macht uns das auch nicht, aber es ist notwendig», sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart vor der am Wochenende startenden dritten Feinstaubalarm-Periode. Es gehe um Gesundheitsschutz und da könne die Stadt nicht darauf verzichten, Autofahrer an Tagen mit hoher Luftverschmutzung zum freiwilligen Umstieg auf Busse und Bahnen aufzurufen. Sagen Experten bis Mitte April Wetterlagen voraus, bei denen eine hohe Schadstoffbelastung zu erwarten ist, ist zudem das Anfeuern von Komfortkaminen verboten.