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Rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei haben in Asperg einen Gefahrgutunfall mit ätzenden Dämpfen unter Kontrolle bringen müssen.
Rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei haben in Asperg einen Gefahrgutunfall mit ätzenden Dämpfen unter Kontrolle bringen müssen. © dpa
28.07.2017

Feuerwehr-Großeinsatz wegen ätzender Dämpfe

Asperg. Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Asperg, Tamm, Schwieberdingen und Ludwigsburg sowie des Rettungsdienstes und der Polizei waren in der Nacht zum Freitag bei einem Gefahrgutunfall auf einem Betriebsgelände in Asperg im Einsatz. In einem Betriebsgebäude war es um 23.20 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in drei Tauchbecken zu einer chemischen Reaktion gekommen, in deren Verlauf sich ätzender Dampf aus Borfluorwasserstoffsäure und Kalilauge entwickelte.

Eine Umweltgefahr bestand nicht, da der Dampf das Gebäude nicht verlassen konnte. Evakuierungsmaßnahmen waren daher nicht erforderlich. Einsatzkräfte der Feuerwehr mit entsprechender Schutzausrüstung unterbrachen die Wärmezufuhr zu den betroffenen Becken und neutralisierten die in ein Auffangbecken übergelaufene Flüssigkeit.

Gegen 3 Uhr waren die Einsatzmaßnahmen beendet. Personen kamen nicht zu Schaden. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, steht derzeit noch nicht fest .Beamte des Fachbereichs Umwelt und Gewerbe beim Polizeipräsidium Ludwigsburg haben die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Unfalls übernommen.