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© Symbolbild: dpa
07.02.2013

Flucht vor Polizei: Schlangenlinien im Schnee verraten blauen Fahrer

Schramberg. Die Fahrspuren, die ein 56-jähriger Autofahrer in der Nacht zu Donnerstag im frischen Schnee hinterließ, signalisierten mustergültig den Verdacht einer Trunkenheitsfahrt. Die schulmäßigen Schlangenlinien fielen einer Polizeistreife im frischen Schnee gegen 1 Uhr in Sulgen auf. Da in diesem Bereich keine weiteren Fahrzeuge unterwegs waren, konnten die Ordnungshüter der Spur problemlos bis nach Hardt und darüber hinaus folgen.

Irgendwann schloss die Streife dann zu dem Auto auf, das mit sehr gemächlicher Geschwindigkeit unterwegs war. Nachdem die Polizisten kurz hinterher gefahren waren, stoppte der 56-Jährige an einer Bushaltestelle, offensichtlich um das hinter ihm fahrende Auto vorbeizulassen. Doch die Polizisten hielten ebenfalls an und signalsierten mit Blaulicht und Signalschrift, um wen es sich handelt.

Der Schlangenlinienfahrer konnte das noch richtig einordnen und versuchte, wohl auch aus Furcht vor den Folgen, mit dem Auto zu flüchten. Erfolglos. Die Polizisten stoppten das Fluchtauto und der Fahrer stieg schwankend aus. Erwartungsgemäß verlief ein Atemalkoholtest positiv, eine Blutprobe war fällig, die Weiterfahrt wurde untersagt. Dafür, dass er seinen Führerschein abgeben musste, bekommt er jetzt auch noch eine Strafanzeige nachgereicht. pol