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Als Folge mehrerer Streits und Schlägereien mussten 60 Flüchtlinge die Landeserstaufnahmestelle in Ellwangen verlassen. Nun droht ihnen die Abschiebung.
Als Folge mehrerer Streits und Schlägereien mussten 60 Flüchtlinge die Landeserstaufnahmestelle in Ellwangen verlassen. Nun droht ihnen die Abschiebung. © DPA
14.01.2016

Flüchtlingen droht nach Schlägereien Abschiebung

Ellwangen/Stuttgart. Nach Schlägereien in der Flüchtlingserstaufnahmestelle in Ellwangen (Ostalbkreis) droht mehreren Asylbewerbern möglicherweise die Abschiebung.

"Wir werden alles im Rahmen des rechtlich Möglichen tun, damit die straffällig gewordenen Personen abgeschoben werden können", betonte der Präsident des Regierungspräsidiums Stuttgart, Johannes Schmalzl, am Donnerstag. Nach den Streitigkeiten wurden 60 Flüchtlinge aus Ellwangen verlegt - 30 in verschiedene Landkreise, 30 in die leerstehende Notunterkunft Reitstadion in Stuttgart. Weitere Schritte, um das Asylverfahren zu beschleunigen, werden derzeit laut Regierungspräsidium abgestimmt. Immer wieder kam es in den vergangenen Tagen zu gewaltsamen Auseinandersetzungen in Ellwangen.