nach oben
Flüchtlingsaufnahme in Karlsruhe stößt an Grenzen. Notunterkünfte müssen her.
Flüchtlingsaufnahme in Karlsruhe stößt an Grenzen © dpa
10.09.2014

Flüchtlingsaufnahme in Karlsruhe stößt an Grenzen

Nach der Ankunft von 1400 Flüchtlingen seit dem Wochenende ist die Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Karlsruhe an ihre Grenzen gelangt. Das Regierungspräsidium richtete nach Angaben des zuständigen Abteilungsleiters Manfred Garhöfer kurzfristig Notunterkünfte in Karlsruhe und Bruchsal ein.

Da eine Prognose der Entwicklung in den nächsten Tagen nicht möglich sei, werde jetzt geprüft, ob die Aufnahmekapazitäten zusätzlich erweitert werden müssten, sagte Garhöfer am Mittwoch.

Am Wochenende sowie am Montag kamen nach Angaben des Regierungspräsidiums jeweils 500 Menschen nach Karlsruhe, um einen Asylantrag zu stellen. Am Dienstag waren es dann weitere 400. Zeitweise konnten die Flüchtlinge nicht mehr untergebracht werden, so dass nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa Neuankömmlinge auf dem Gelände der LEA die Nacht im Freien verbringen mussten.

Später wurde ein Teil der Flüchtlinge in der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal untergebracht, wo 500 Übernachtungsplätze eingerichtet wurden. Außerdem wurde eine Halle der Stadt Karlsruhe als Notunterkunft für 250 Menschen bereitgestellt.

Leserkommentare (0)