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Eine Betäubungsspirtze sollte helfen, Schmerzen bei einem Siebenjährigen zu mindern. Stattdessen fielen der Patient und sein Zwillingsbruder in Ohnmacht und die nicht ganz korrekt alarmierte Feuerwehr räumte anschließend die ganze Zahnarztpraxis.
Eine Betäubungsspirtze sollte helfen, Schmerzen bei einem Siebenjährigen zu mindern. Stattdessen fielen der Patient und sein Zwillingsbruder in Ohnmacht und die nicht ganz korrekt alarmierte Feuerwehr räumte anschließend die ganze Zahnarztpraxis. © Symbolbild: dpa
31.07.2014

Folgenreiche Spritze: Zwillinge beim Zahnarzt lösen Großeinsatz aus

Murg. Von durchschlagender Wirkung war die Betäubungsspritze eines Zahnarztes in Murg (Landkreis Waldshut): Vor lauter Aufregung fiel gleich danach nicht nur der siebenjährige Patient in Ohnmacht. Auch sein Zwillingsbruder erschrak deswegen so sehr, dass er ebenfalls umkippte. Die Praxis forderte den Rettungsdienst an - und dabei ging noch mehr schief.

Plötzlich war von austretendem Gas die Rede. Deswegen kam nicht nur ein einzelner Rettungswagen, sondern gleich ein Großaufgebot der Feuerwehr und der Polizei. Die Retter brachten die Zwillinge zur Behandlung in die Kinderklinik. Die anderen Einsatzkräfte räumten sicherheitshalber gleich die ganze Praxis. Zwölf Personen wurden untersucht. Nach Messungen im Gebäude stellte sich dann heraus, dass alles ein blinder Alarm war. Und auch den Zwillingen geht es wieder gut.